So ein richtiger Wonnemonat war der Mai dieses Jahr nicht. Leider haben wir dieses Jahr dieses Jahr keine Frühtracht, d.h. Blütenhonig ernten können. Mitte Ende Mai musste sogar darauf geachtet werden, dass die Völker nicht verhungern. Im Bottwartal war Ebbe in der Tracht. Folgerichtig ist nur von den Völkern im Raps auf der Ostalb ein Honigertrag zu erwarten und wir konzentrieren uns an den Heimatstandorten mehr auf die Völkervermehrung, etc.

Was man so machen kann in der trachtlosen Zeit:

Neue Beutenständer bauen

Dieser neue Beutenständer steht auf sogenannten Gerüstspindeln, das sind die Füsse von Baugerüsten. Der Vorteil ist, dass sie sich auch auf unserem unebenen Gelände ideal waagrecht ausrichten lassen und dass die Höhe zum idealen Arbeiten leicht verstellt werden kann. Die Beute auf dem Ständer ist noch leer und diente nur zum Ausprobieren.

Drohnenrahmen ausschneiden gegen Varroa

Während der Schwarmzeit werden die Drohnen- oder Baurahmen regelmäßig ausgeschnitten. Das ist ein biotechnisches Verfahren zur Varroabekämpfung und dient auch dazu das Volk zu beschäftigen und den Schwarmtrieb etwas zu dämpfen. Da das Wachs frisch und sauber ist, schmelzen wir es für unseren Eigenwachskreislauf aus.

Ableger in 5er-Ablegerkästen

Ableger in Beuten

Die eigene Nachzucht ist wichtig. Dabei erstellen wir Ableger von Völkern, die sich überdurchschnittlich gut entwickeln, gut Honig eintragen und friedfertig sind. Je nach Situation halten wir die Ableger in speziellen Ablegerkästen, die sich leichter transportieren lassen oder manchmal auch direkt in Beuten. Um Räuberei zu vermeiden, müssen sie meistens an einem gesonderten Standort aufgestellt werden. Wenn sie stark genug entwickelt sind, werden die Jungvölker in Beuten umgesetzt und an einen der Heimatstandorte zurück geholt.