Jetzt ist es sozusagen amtlich. Die Wachsprobe der diesjährigen Mittelwände aus unserem eigenen Wachskreislauf wurde bei der Landesanstalt für Bienenkunde der Uni Hohenheim auf Rückstände untersucht.

Beurteilung: Die eingesandte Wachsprobe weist keine Rückstände auf.

Nachdem in der Vergangenheit noch eine sehr geringe und unkritische Menge Fluvalinat nachweisbar war, ist auch dieser Stoff inzwischen nicht mehr nachweisbar.
Damit sind keine Rückstände von Varroa-Bekämpfungsmitteln und Pflanzenschutzmitteln in unserem Wachs zu detektieren!

In unsere Imkerei kommt kein Wachs von außen. Vor einigen Jahren haben wir mehrere Bienenvölker gekauft, aber inzwischen züchten wir unsere Bienen selbst. Die Bekämpfung der Varroa erfolgt nach dem Hohenheimer Konzept mit organischen Säuren. Abgesehen von Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden, die die Bienen vielleicht mit der Tracht aufnehmen könnten, sollten keine Schadstoffe in die Bienenvölker kommen können.

Wir schmelzen unsere alten Waben konsequent ein und lagern auch keine Futterwaben o.ä. über längere Zeit. Auch das beim Entdeckeln gewonnene Wachs, das wir nicht für die kosmetischen Produkte unseres eigenen Bedarfs benötigen, wird eingeschmolzen. Wir arbeiten mit einem Dampfwachsschmelzer mit großem Edelstahlkessel und waschen die Rähmchen nach dem Ausschmelzen mit Natronlauge. Wabenhygiene ist ein wichtiges Thema, um Krankheiten vorzubeugen, aber natürlich auch, um stets „sauber“ zu arbeiten.
Um dennoch sicher zu gehen, werden wir auch in Zukunft das Wachs nach der Umarbeitung analysieren lassen.