In der direkten Zusammenarbeit mit den Bienen ist alles getan, was dieses Jahr noch zu tun war. Die Bienen sind eingefüttert und gegen die Varroamilben gemäß dem Hohenheimer Konzept mit Ameisensäure behandelt. Die Beuten stehen an den Heimatbienenständen und sind gegen Mäuse und Sturm gesichert.

Ab jetzt kann man als Imker nichts mehr für den Überwinterungserfolg beitragen und an den Bienenständen kehrt endgültig Ruhe ein. Die Bienen sollten jetzt nicht mehr gestört werden. Weder vom Imker, noch von Mäusen, Spechten oder Spaziergängern. Störungen bedeuten Stress und erhöhten Energieverbrauch für die Bienen. Sie sitzen jetzt eng in der Wintertraube zusammen und halten sich gegenseitig warm. Je weniger Energie sie dabei verbrauchen, desto besser ist ihre Chance den Winter zu gut zu überstehen.

Wintertraube

In den letzten beiden Wintern sind unsere Bienen überdurchschnittlich gut über den Winter gekommen, aber das muss nichts heißen.

Ruhe am Bienenstand
Ruhe am Bienenstand

Im Gegensatz zu den Bienen hat man als Imker aber auch in dieser Phase viel zu tun. Die letzten Rähmchen werden ausgeschmolzen, das Wachs gereinigt und für die Umarbeitung zu neuen Mittelwänden vorbereitet. Die Weihnachtsmärkte werden wieder mit Honigwein bzw. Glühmet versorgt und dieses Jahr werden wir auch wieder einige Bienenwachskerzen herstellen.

Und natürlich ist auch der Honig im Winter mehr gefragt, als im Hochsommer. Trotz der Tatsache, dass das Honigjahr 2019 eines der schlechtesten seit Jahrzehnten war, ist unser Lager gut gefüllt. Unsere Kunden werden wir daher auch in diesem Winter ganz sicher mit dem Bottwarbienen-Lieblingshonig versorgen können.