Inzwischen ist das ausgeschmolzene Bienenwachs durch ein Vlies gefiltert und geklärt. Der stattliche Block von 4,3kg reicht jetzt noch nicht für die Umarbeitung zu Mittelwänden aus dem eigenen Wachs, aber das sollte im nächsten Bienenjahr klappen.

Die Ableger haben nun auch ihre Behandlung mit Ameisensäure erhalten. Das Wetter war konstant gut bzw. fast ein wenig zu gut. Die Verdunstungsmenge/Tag war damit etwas höher als gewünscht. Das war für die Bienen natürlich ein erhöhter Streß, aber vielleicht hat es damit auch die Varroamilben ausreichend stark dezimiert.

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Leider hat die letzte Kontrolle der Wirtschaftsvölker gezeigt, dass ein schon einmal umgeweiseltes Wirtschaftsvolk wieder seine Königin verloren hat und drohnenbrütig geworden ist. In diesem Fall hilft es, wenn man über den konkreten Bedarf hinaus noch den einen oder anderen Ableger in Reserve hat. Um die eierlegende Arbeiterin durch eine richtige Königin zu ersetzen, wird zuerst ein Ableger direkt neben dem Wirtschaftsvolk positioniert. An einem sonnigen Vormittag wurden dann alle Bienen des Wirschaftsvolkes in ausreichendem Abstand zum ursprünglichen Standort abgekehrt. Die flugfähigen Arbeiterinnen fliegen zum Stock zurück, wo nun der Ableger mit der Königin steht. Der Ableger und die Arbeiterinnen des Wirtschaftsvolkes bilden damit ein gemeinsames Volk. Ob alles geklappt hat und die Königin des kleinen Ablegers zur Königin des großen Volkes angenommen wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

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Ernte an Bienenständen heißt nicht nur Honig und Wachs, denn hier wird bei der Bestäubung keine Blüte übersehen.

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Die Wirtschaftsvölker haben die zweite Teilmenge des Winterfutters erhalten und sind erst einmal versorgt. Die Futterzargen bleiben aber vorerst noch auf dem Beuten, um je nach weiterer Entwicklung nochmals unkompliziert nachfüttern zu können.