Keine Gefahr, ich werde hier sicher nicht auch noch eigene Buchkritiken verfassen. Aber da mich ein Buch gerade besonders beeindruckt hat, möchte ich es hier doch erwähnen. Ich glaube es lag schon gut zwei Jahre in meinem Stapel der noch dringend zu lesenden Bücher. In guter Gesellschaft von anderen Büchern über Imkerei, das Bogenschießen, Managementlehren, etc.

Dieses Buch ist

  • kein Fachbuch über Honigbienen und Imkerei
  • kein Ratgeber zum Leben in der Großstadt
  • kein Leifaden zum alternativen Unternehmertum als Gartenbauingenieurin und Barbetreiber
  • keine Biografie von Erika „Biene“ Mayr

Dieses Buch ist alles in einem und beschreibt auf sehr charmante Weise, wie die Bienen in das Leben von Erika Mayr gekommen sind und wie sich um diesen roten Faden vieles aufgebaut und zu einem stimmigen Ganzen geformt hat.

Zitat:
„Es geht im Leben um das Summen, um die richtige Stimmung. Das Summen verbindet, und es vollendet. Das Summen bringt die nächste Ebene, eine dritte Dimension mit sich. Mein Leben bewegt sich zwischen Blumen, Bar und Bienen, mitten in Berlin. Viele Jahre waren es gegensätzliche Interessen, denen ich nachgegangen bin, weil mir das eine guttat und ich das andere brauche. Erst die Imkerei hat alles miteinander verknüpft und verbunden. Seither ergänzen sich meine unterschiedlichen Lebensbereiche: Mein Leben hat angefangen zu summen.“

Vielleicht ist das „Bienenphilosophie“, in jedem Fall kann ich viele der Erlebnisse und Eindrücke im Umgang mit meinen Stadtrandbienen sehr gut nachvollziehen. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Heute habe ich in der neuen ADIZ einen Bericht über das vierte Stadthonigfest im Berliner Prinzessinnengarten gelesen. Auch hieran hat die umtriebige und fleissige Biene Mayr großen Anteil. 1.000 Besucher haben sich zu Bienenhonig, Slow Food, Melifera, dem Projekt Blühende Landschaft und vielem mehr informiert und natürlich auch regionalen Honig probieren und kaufen können.

Danke Biene Mayr 😉