Direkt auf dem Bogenplatz haben sich Hornissen eingenistet. In einer Baumhöhle eines alten Apfelbaumes haben diese stattlichen Insekten ihr Domizil eingerichtet.

Die Größe des Nestes ist nicht direkt zu sehen. Bei etwas stärkerer Erschütterung, z.B. durch Holzaufschichten beim Grillplatz, rücken  rund 20 Hornissen aus, um die Lage zu sondieren. Durch ihre Größe sind die Fluggeräusche dabei eindrucksvoller als bei einer vielfach größeren Menge von aufgeregt ausfliegenden Bienen. Als ein Radius von ca. 5m um das Nest wieder „menschenleer“ war, sind sie wieder abgedreht und haben sich in das Nest zurückgezogen. In jedem Fall ein eindrucksvolles Erlebnis.

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Laut WIKIPEDIA kommen Hornissen in tropischen und gemäßigten Zonen vor, wobei der Verbreitungschwerpunkt in Ostasien liegt. Nach Westen bis Europa kommen die Gewöhnliche Hornisse (Vespa crabro) und die Orientalische Hornisse (Vespa orientalis) vor. Die Gewöhnliche Hornisse wurde auch in Nordamerika eingebürgert.

Hornissen ernähren sich größtenteils von andere Insekten. In sehr seltenen Fällen fressen Hornissen auch Aas, bevorzugen in der Regel aber lebende Beute. Die Beute eines mittelgroßen Volkes von etwa 300 bis 400 Tieren wird mit einem halben Kilogramm je Tag der Hochsaison (Sommer) angegeben. Darüber hinaus bevorzugen sie kohlenhydratreiche Nahrung in Form von süßen Säften wie beispielsweise von Eichen oder Eschen, gärendes Fallobst und Blütennektar.