Dieses Jahr hängen die Bäume voller Früchte. Die alten Apfelbäume der Streuobstwiesen im Bottwartal brechen teilweise sogar unter Last der Äpfel zusammen. An vielen Bäumen sind sogar sehr große Äste abgebrochen.
Leider ist auch unser Kakibaum in einer sehr stürmischen Starkregennacht trotz Sicherung mit Seilen zusammengebrochen und wir müssen den inzwischen rund 4 Meter hohen Baum wohl ersetzen. Sehr schade, denn er hat in den letzten Jahre sehr guten Ertrag gebracht.

Aber nicht nur Äpfel, Birnen, Mirabellen und Zwetschgen gibt es im Überfluss. Auch die Walnussbäume tragen so viele Nüsse, dass die untersten Äste bis auf den Boden hängen. Einer unserer Walnussbäume steht direkt an einem asphaltierten Weg durch die Weinberge, der auch gerne als Abkürzung für Autofahrer oder als Spazierweg genutzt wird. Das hat zur Folge, dass wir von diesem Baum in den vergangenen Jahre keine Nüsse selbst ernten konnten. Wenn Spaziergänger nur 2-3 Nüsse aufsammeln, ist am Ende die Ernte auch erledigt.
Dieses Jahr haben wir bereits an Johanni (24. Juni) einen kleinen Teil der grünen Walnüsse geerntet, um damit Walnusslikör zu machen. Bei der Menge an Nüssen, die derzeit auf den Bäumen hängt, fallen die beiden Eimer voll grüner Nüsse garnicht auf.
Selbstverständlich verwenden wir für die Likörbereitung keinen Zucker, sondern, wie beim Honiglikör auch, unseren eigenen Honig.

Walnusslikör im Honiglager

In den Likör kommen nur beste Zutaten: Grüne Walnüsse, Obstler, Honig, Zitrone und Gewürze. Aktuell riecht der Likör ähnlich wie Ramazotti mit einer angenehm deutlichen Nussnote. Der Likör braucht allerdings noch eine längere Reifephase, um sich voll zu entwickeln. Wir gehen davon aus, dass wir die ersten Fläschchen kurz vor Weihnachten abfüllen werden.