Man hat als Imker im Winter wenig zu tun bei den Bienen. Trotzdem ist es eine sehr spannende Zeit.

Wie geht es den Völkern?
Haben Sie genug Futter?
War die Varroabehandlung erfolgreich?
Bleibt der Totenfall im Rahmen?
Werden Sie den Winter also gut überstehen oder gibt es Schwierigkeiten?

Man ist zum warten verdonnert. Das einzige, das man jetzt tun kann, ist ab und an die Beuten zu kontrollieren.
Hat ein Specht versucht an die Bienen zu gelangen?
Versperrt der Totenfall das Flugloch?

Man könnte kurz an die Beute klopfen, um zu hören, ob die Wintertraube mit einem kurzen Summen reagieren. Aber auch diese Störung erspare ich meinen Bienen. Es bleibt also nur die Kontrolle der Fluglöcher. Bei den Wirtschaftsvölkern des Vorjahres bleibt mit den eingesetzten Mäusegittern immer genug Platz für die ausfliegenden Bienen. Bei den im vergangenen Jahr gebildeten Ablegern ist zum Schutz gegen Räuberei noch immer der Keil mit dem kleinen Flugloch eingesetzt. Man kann meistens gut sehen, ob dahinter frei ist. In einem Fall war das unklar und ich habe den Keil zur Kontrolle entnommen. Aber auch hier war alles in bester Ordnung.

Es bleibt also dabei: Warten.