Wir bemühen uns, nicht nur den Honigbienen ein gutes Habitat anzubieten.
Daher hatten wir zum Beispiel schon länger vor, weitere Nistkästen für Vögel aufzuhängen. Am besten gefallen uns dabei die Produkte der Firma Schwegler, aber leider ist der Werksverkauf mehr oder weniger ausverkauft und wir haben uns daher bei zwei Baumärkten die dort noch verfügbaren Nistkästen zusammengekauft. Offenbar ist die Nachfrage gestiegen, was natürlich eine gute Sache ist, da dann mehr Brutmöglichkeiten in Gärten und Streuobstwiesen angeboten werden können.
Nistkasten beim Lager der Weidenruten für die Kurse auf der BUGA HeilbronnAuch die ausgediente Schaukel hat die richtige Höhe für einen NistkastenIm BirnbaumUnd noch ein alter Birnbaum als Heimat für den neuen Kasten
Für den Brutbeginn der Meisen sind wir schon etwas zu spät dran. In jedem Fall sind sie für das nächste Jahr schon mal vorbereitet. Vielleicht findet aber doch noch in diesem Jahr ein obdachloser Garten- und Streuobstwiesenbewohner Gefallen daran.
Laut Hersteller sind diese Nistkästen geeignet für Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen-, Haubenmeise, Gartenrotschwanz, Kleiber, Halsband- und Trauerschnäpper, Wendehals, Feld- und Haussperling und Fledermäuse.
Lüneburger Stülper und Alemannischer Rumpf sind die beiden bekanntesten Formen eines aus Stroh geflochtenen und mit Kuhdung haltbar gemachten Bienenkorbes. Der Dung schützt den Korb gegen Lichteinstrahlung und gegen Parasiten.
Egal welche Form die Bienenkörbe haben, sie werden aus langem Stroh geflochten und genäht. Dazu ist es ganz wesentlich, dass das Stroh eine ausreichende Länge hat und von Insekten und anderen Schädlingen möglichst wenig befallen wird. Für den Kurs an der Landesanstalt für Bienenkunde wird daher langes Roggenstroh verwendet. Dieser Roggen wird zum Windschutz um die Versuchsfelder der Uni Hohenheim angebaut und u.a. auch nicht gespritzt.
Geerntet wurde der Roggen mit einem von Pferden gezogenene alten mechanischen Garbenbinder, der wahrscheinlich schon die längste Zeit seiner Existenz den Status Museumsstück geniest. Heutzutage hat Stroh seine Bedeutung als Werkstoff überwiegend verloren und wird bei der Ernte mit modernen Mähdreschern gehäckselt, auf dem Feld verteilt und untergepflügt.
Für jeden Korb wird etwa eine Garbe Stroh benötigt, von dem zuerst einmal die meisten der Ähren abgeschnitten werden. Das Stroh wird ein wenig gewässert, damit es biegsamer wird und damit besser in Form gebracht werden kann, ohne gleich zu brechen.
Begonnen wird, indem man rund 30 Strohhalme in ein kleines Stück Rohr steckt, um es zusammen zu halten. In früheren Zeiten hat man dazu wahrscheinlich einen Markknochen verwendet.
Der erste Schritt beim Flechten ist, einem kleinen Ring zu formen und diesen mit Wickelrohr zusammen zu binden. Mit weiteren Windungen entsteht eine kleine Schnecke, die zunächst flach bleibt. Je nach Größe und Form des späteren Bienenkorbs werden dann Folgewindungen unter einer gewisssen Neigung vernäht, um Stück für Stück den Korb zu formen.
Schnecke und erste Windungen
Damit sich ein endloser Strang aus Stroh ergibt, werden immer wieder neue Halme in das Rohr und in den Strohstrang gesteckt. Dadurch behält er einen konstanten Durchmesser und gleichbleibende Dichte.
Sobald man die Windungen unter Neigung annäht, entsteht die kugelige Form
Für das Flugloch werden die Strohhalme gedrittelt. Das oben liegende Drittel wird eng an den vorangegangenen Strang angenäht, das mittlere Drittel wird nicht vernäht und dann später ausgeschnitten, damit das Flugloch entsteht. Das untere Drittel wird eng an den Strang angenäht. Dieser Bereich würde später von den Bienen am stärksten beansprucht und sollte daher eng mit Wickelrohr belegt sein.
Flugloch
Man sollte den endlosen Strohstrang zwar mit einem möglichst langen Strang Wickelrohr vernähen, aber egal wie lang es ist, man muss regelmäßig ein neues Stück ansetzen, denn das Nähen verbraucht viele Meter dieses Materials. Mit jedem Mal klappt das besser und man kommt langsam in eine Routine hinein: Stroh nachstopfen und bei Bedarf etwas anfeuchten, weiternähen, Wickelrohr wässern und wieder neu ansetzen, …
Nach rund 13-14 Windungen hat der Bienenkorb die richtige Proportion und seine endgültige Größe erreicht. Am Ende wird kein Stroh mehr nachgeschoben, sondern der sich verjüngende Strang wird, so wie er ausläuft, vernäht. In meinem Fall betrug die Arbeitszeit für den Korb rund 6 Stunden.
Fertiger Bienenkorb mit noch nicht ausgeschnittenem Flugloch (Mitte links)
Wenn man es selbst einmal versucht, wird deutlich, welches handwerkliche Geschick und harte Arbeit notwendig war, um die vielen benötigten Bienenkörbe zu flechten. Diese Arbeit haben die Imker meist nicht selbst erledigt. Die Körbe wurden meistens von Korbmacherfamilien geflochten, die für diese Arbeit von Hof zu Hof gezogen sind.
Rund 100 Jahre alter Bienenkorb und ein neueres Exemplar
Der selbst geflochtene Bienenkorb wird nicht mit einem Bienenvolk besetzt werden. Er dient als Anschauungsobjekt für unsere Schulprojekte und zur Dekoration für den Honigverkauf.
Schon parallel zum ersten Bienenvolk haben wir immer auch Nistmöglichkeiten für Mauerbienen und andere Insekten angeboten. So ist mit der Zeit eine stabile Besiedelung mit Gehörnten Mauerbienen entstanden und jedes Jahr ist es wieder interessant, zu sehen wie sie im März schlüpfen und dann wieder damit beginnen, die Brutröhren für die nächste Generation zu belegen.
Dieses Männchen hat sich ins Arbeitszimmer verflogen
Ein Männchen der Gehörnten Mauerbiene
Die Männchen der Gehörnten Mauerbienen sind kleiner als die Weibchen und an ihren weißen Bärten zu erkennen. Sie schlüpfen als erstes aus der Brutröhre, später kommen die sich im hinteren Teil entwickelnden Weibchen.
Deckel von den Brutröhrchen sind göffnet, Mänchen sind geschlüpft
Wenn es noch nicht warm genug ist oder wieder kühl wird, warten die Männchen in den Brutröhren auf besseres Wetter bzw. Wärme.
Männchen sitzen in Brutröhrchen, erkennbar an den weissen Bärtchen
Dieser Film unserer Mauerbienen stammt aus 2015/2016:
Eigentlich sollte man ja darauf vertrauen können, dass im Großhandel alles auch in großen Mengen verfügbar gehalten wird. Das war kurz vor Weihnachten 2018 leider nicht der Fall und wir konnten nur noch eine recht geringe Anzahl Flaschen für unseren Met bekommen. Bei einem anderen Händler einzukaufen war dann aber auch nicht die ideale Option, denn meistens sind diese Flaschen dann auch nur wieder in extrem großen Mengen zu bekommen und wir sind ja schließlich kein Kellereibetrieb, sondern nur eine kleine Imkerei mit Spaß am eigenen Honigwein.
Aber Ende Januar kam dann schon eine Mail: „Die Flaschen wären nun wieder verfügbar… Benötigen Sie noch die restl. Flaschen….??! Bitte geben sie mir kurz Bescheid – Danke…
Wir haben dann in Form einer Online-Bestellung Bescheid gegeben und inzwischen gibt es den Met wieder in Flaschen bei uns zu kaufen:
Aktuelle Varianten:
„Markt 18“: Unser erfolgreiches Erstlingswerk auf Basis von Waldhonig für die Weihnachtsmärkte in Kooperation mit der Striezelhütte (www.striezelhuette.de). Kräftige Wintergewürze wie Sternanis, Zimt und Nelken und eine höhere Restsüße. Ideal zum warm trinken.
„Winter 18“: Unser harmonischer Wintermet – ebenfalls auf der Basis von Waldhonig. Auch er hat die Wintergewürze Sternanis, Zimt und Nelken, aber wie die Restsüße etwas weniger ausgeprägt. Dieser Met eignet sich auch sehr gut zum Genuss bei Raumtemperatur.
Aus den Lagerfässern pateurisiert in Flaschen abgefüllt. Dann noch Etikett und Schrumpfkapsel und die Flaschen sind fertig.
Unser nächster Met ist schon vor einigen Wochen durch die Hauptgärung und darf nun lagern, um noch zu reifen. Im Gegensatz zu den Varianten im Herbst/Winter 2018 basiert er überwiegend auf Blütenhonig und nicht auf Waldhonig und wird charakterlich heller und frischer. Ein Frühlings- oder Sommermet eben, der auch in Kombination mit Weißwein oder als Schorle ein Genuss sein wird.
Es gibt bei manchen Terminen einfach eine Art Routine. Es ist eigentlich nie die Frage, ob man dieses Mal wieder hingeht und es ist auch nie die Frage, was man erwarten kann oder was es Neues gibt. Manches hat eben im positiven Sinn seine Routine oder Tradition. Auch der Hohenheimer Tag, denn im Grunde ist der Ablauf immer gleich. Vormittags findet die Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde der LAB statt, bei der über die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtet wird, und natürlich auch klassische Vereinsthemen wie Kassenbericht oder Nachwahl von Beisitzern abgehandelt wird. Alles sehr strukturiert, informativ und unaufgeregt. Solide Vereinsarbeit eben.
Eine Sache war dann dieses Jahr aber doch komplett anders. Die Bewirtung wurde komplett von den Mitarbeitern der LAB organisiert und durchgeführt. Dabei wurde nicht mehr jede Tasse Kaffee oder Brezel einzeln bezahlt, sondern das Ganze pauschal abgehandelt: Ein Zehner in einen der großen Honigeimer war die Flatrate für die Bewirtung. Mittags gab es dann ein großes Buffet verschiedener Pizzen. Ein sehr guter Ansatz und wahrscheinlich das ideale Konzept für diesen Tag.
Am Vormittag ist es auch immer gute Tradition, dass Dr. Peter Rosenkranz über die aktuellen Projekte und Planungen der LAB berichtet und einige Mitarbeiter exemplarisch ihre Projekte vorstellen. Folgende Themen wurden dieses Mal detaillierter vorgestellt:
Dr. Peter Rosenkranz: Überblick über Aktivitäten und Forschungsprojekte Melanie Marquardt: Blüten für Bestäuber Carolin Friedle: Pollenprojekt: Pollen sammeln in Baden-Württemberg Annamaria Achtzehn: ABO Projekt Carolin Rein: „BeePax“ – Projekt: Neuere Untersuchungen zu Lithiumchlorid und den Nebenwirkungen auf die Bienenbrut Dr. Peter Rosenkranz: Ergänzende Informationen zu LiCl
Vorträge am Nachmittag, an dem auch Nichtmitglieder des Vereins teilnehmen konnten:
Varroa-Bekämpfung im Zeichen veränderter Umweltbedingungen
Dr. Stefan Berg, Institut für Bienenkunde und Imkerei in Veitshöchheim, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (www.lwg.bayern.de)
… im Zeichen des Klimawandels
Aufzeichnungen zu Klimadaten zeigen deutlichen Temperaturanstieg in den letzten 30 Jahren
Weiterer Anstieg der Temperatur, Trockenheit und Wetterextremen abzusehen
Klimabedingte Veränderungen schon zu erkennen, Bayerische Bienenprüfhöfe, Reinigungsflug: Trend zur Vorverlegung ist zu erkennen, 28 Tage in 30 Jahren
Varroa ist Hauptfaktor für gute Überwinterung
Trachtnet zeigt: früherer Trachbeginn = Bienen früher aus dem Winter und damit auch früherer Brutbeginn = höhere Varroabelastung = höhere Verluste im kommenden Winter
Schadschwellen werden früher erreicht
Baurahmen 3-5x ausschneiden pro Volk, Behandlungserfolg 20-50%, sehr früh einbringen
Nassenheider professional ist bis 35*C nutzbar und wird daher klar empfohlen (gute Erfahrungen mit 290ml pro Behandlung, Nebenwirkung Brutfreiheit)
Teilen und Behandeln ist unabhängig von Temperatur
Künstliche Brutunterbrechung wird wahrscheinlich erforderlich werden: Saisonale Brutpause zur Unterbrechung der Varroavermehrung (siehe Flyer-Set aus Hessen, Landesbetrieb Landwirtschaft)
Biotechnische Verfahren zur Brutunterbrechung (z.B. Sperren der Königin oder Bannwaben) werden im Mittelmeerraum bereits erfolgreich genutzt (von dort abgeschaut…)
Veränderung der Umweltbedingungen erfordern langfristig eine Anpassung der Behandlungskonzepte mit künstlicher Brutunterbrechung
Verfahren mit organischen Säuren sind produktorientiert und nicht bienenorientiert (Bienen und Brut werden geschädigt)
(Zu Einspruch, dass die vorgestellten Methoden viel Zeit benötigen: „Wenn ich keine Zeit für meine Bienen habe, habe ich zu viele Bienen“)
Bienen, Imkerei und Honigqualität in fremden Ländern (verschiedene Pilotprojekte mit Nachhaltigkeit)
Dr. Dr. Helmut Horn (Hohenheim)
(Dr. Dr. Horn hat vor seinem Vortrag die silberne Medaille der Gesellschaft der Freunde der LAB erhalten.)
Projekte weltweit, die meisten in Afrika
Vorteile in Entwicklungsländern: Vermehrung über Naturschwärme, kaum Krankheiten, keine Fütterung, kapitalextensiv
Einsatz von Bienenprodukten wird vermittelt und mit traditionellem Wissen kombiniert
Kein eigenes Land nötig
Keine kulturellen Tabus zur Nutzung von Bienenprodukten
Viel im Eigenbau möglich und von Frauen und Kindern zu leisten, d.h. Einkommen wird verbessert
Keine Schädigung der Natur, wie bei anderer Landwirtschaft und Viehhaltung
Honigbier und -wein sind in Äthiopien Nationalgetränk
Es werden lokale Bienenrassen bevorzugt, da damit extensive Bewirtschaftung möglich ist
An Klima angepasst
Hohes Ausräumverhalten, z.B. bei Beutenkäfer und Varroa
Geringe Krankheitsanfälligkeit
Extreme Aggressivität, daher Bearbeitung meist nur in Dämmerung und Nacht
Geringere Honigleistung
Beispiele
Projekt zum Aufbau eines Imkereisektors in Uganda
Ugandische Honigverordnung
Aufbau erster Imkerschule in Zentralafrika
Akkreditierung zum Export von Honig
Königinnenzucht mit einheimischen Bienenarten
Meist Einsatz von einfacher Top-Bar-Hive
ALOKA-Projekt in Kenia
Projekt mit Landfrauen im Distrikt Kisumu
HIV-Quote bei 65%
Imkerei als zusätzliche Einkommensquelle eingeführt
Regionale Bienen sehr aggressiv, Schwarmfang natürlicher Schwärme mit Schwarmfangkisten
Nutzung von Magazinen
Projekt in Madagaskar
EnBW betreibt große Farm zur CO2-Kompensation
Pflanzenöl der Samen wird als Treibstoff genutzt
Untersuchungen zur Effektivität der Bienenbestäubung und Nutzung des Honigs
Untersuchung der Möglichkeiten für Bienenhaltung im Oman
Königinnenzucht und Ablegerbildung einführen
Bienenhaltung in Oasen, zeitlich begrenzte Tracht
Traditionell auf dem Land Imkerei mit Log-Hives, in der Stadt mit Magazinen
Fazit
Imkerei kann mit geringen Mitteln in Entwicklungsländern positiven Einfluss haben: Verbesserung statt Schädigung der Natur, bessere Ernten, zusätzliches Einkommen, geringere Landflucht
Waldtracht: Verlauf 2018 und Aussichten für 2019
Thomas Lorenz (LVWI, Trachtobmann und www.stockwaage.de)
Letztes Jahr sehr späte Entwicklung der Läuse
Blütentracht war 2018 gut
Zu wenig Regen und geringe Bodendurchfeuchtung
Sehr häufig „Zementhonig“ im Wald, der noch schleuderbare Honig hatte aber sehr hohe Qualität
2018 war „Tannenjahr“, regional sehr unterschiedliches Auftreten und später Ertrag, letztes Tannenjahr 2014, 2017 war Lecanienjahr
Bisher noch keine Lecanienlarven gefunden
Massenbefall von Schildläusen (Lecanien) und Rindenläusen (Lachniden) erforderlich, bei Besatz von ca. 20% der Quirle Aussicht auf gute Tracht, Anwanderung vor Trachtbeginn bei Lecanien zwingend erforderlich
Faktoren bei Lecanien: warmer und trockener August im Vorjahr, wahrscheinlich aber zu starke Parasitierung
Faktoren bei Lachniden: nasser Herbst und wärmerer November im Vorjahr, März aktuell schon zu warm
Theoretisch nur wenige Bäume für gute Tracht erforderlich, am Waldrand wahrscheinlich zu viel Beitracht
Fazit:
schlechte Prognose für die nächsten 5-10 Jahren bei Lecanien
So ein Büschelesbinder ist ein einfaches aber sehr nützliches Werkzeug, wenn es darum geht Feuerholz zu machen. Um Backhäuser oder Küchenherde anzuheizen wurden früher Bündel aus Zweigen oder Reisig gebunden, die abhängig von der späteren Verwendung bzw. die Größe des Ofens vor dem Zusammenbinden auf die dazu benötgte Länge zurechtgeschnitten wurden.
Zum Zusammenbinden des Büscheles wird die Vorrichtung komplett geöffnet und eine Schnur in die untere Hälfte eingelegt. Mit dem Hebel kann das Büschele dann zusammengepresst und mit der Klinke eingerastet werden, um die Schnur oben zusammenzuknoten. Wenn das Büschele fest genug zusammengebunden wird, beibt es auch nach dem Trocknen noch stabil zusammen.
Mechanismus mit Klinke zum Einrasten im zusammengepressten Zustand
Unseren Büschelesbinder haben wir bei der Auflösung einer ehemaligen Landwirtschaft gekauft und mit etwas Lack und Holzlasur wieder aufgefrischt. Dieser Büschelesbinder wurde von einem Landwirt und Winzer verwendet, der damit Weiden- und Strohbüschel gebunden hatte.
Der alte Büschelesbinder
Ausführliche Informationen und Bilder finden sich zum Beispiel beim Freilichtmuseum in Beuren: Krählesbinder / Büschelesbinder
Unser Büschelesbinder wird bei den Kursen zum Grünen Klassenzimmer an den Grundschulen und zum Zusammenbinden von Weidenruten Verwendung finden.
Der erste Besuch im Frühjahr zur Ermittlung der Volkstärken inkl. der bereits vorhandenen Brut soll zur Weidenblüte stattfinden. Die Weide blüht und ein paar freie Tage geben die Chance, den Termin ausnahmsweise an einen Wochentag zu realisieren und nicht wie sonst an einem Samstag. Aber die Wettervorhersage …?
Es war ein Sturmtief namens „Bennet“ angekündigt, aber der frühe Nachmittag sollte noch in Ordnung sein. Was eben „in Ordnung“ so bedeuten kann: Es war schon sehr windig und wir haben uns immer so aufgestellt, dass die Bienenwaben möglichst wenig Wind abbekommen haben.
Der Rückgang der Bienenanzahl war unterschiedlich und selbst kleinere Völker haben bereits viel Brut. Die ersten Bienen sind bereits geschlüpft. Für die Bienenproben wurde nur eine möglichst geringe Anzahl Bienen entnommen, um im Labor die Varroa-Milben auszuzählen.
Weidenblüten im Wind
Weiden beim Nachbarn der Bienen.
Kurz nach dem Termin für das DeBimo legte Bennet so richtig los und zur Sicherheit habe ich die Bienenstände abgefahren als sich der Sturm wieder etwas gelegt hatte. Das war richtig und wichtig, denn bei einem Standort hatte der Sturm zwei Deckel von den Bienenkästen geblasen. Da die Kästen vor kurzem zur Kontrolle und für das DeBiMo geöffnet waren, sind die Holzdeckel nicht durch Propolis und Wachs kleben geblieben und die Bienen waren einige Zeit dem Wind und Regen ausgesetzt. Ich hoffe, dass die beiden Völker das überstehen werden.
Zwei Bienenkästen wurden vom Sturm „entdeckelt“.
Am anderen Bienenstand wurde ein ca. 6m hoher Fliederbaum umgedrückt. Der Baum war schon alt und wurde durch einen starken Besatz an Efeu zusammengehalten. Das Efeu war der Grund, warum wir den Baum nicht bereits zurückgeschnitten hatten. Efeu ist einer der letzten Pollenspender am Ende des Bienenjahres und wir lassen ihn daher gerne wachsen. Weiden und Efeu sind auf Bienenständen immer eine gute Idee.
Flieder und Efeu vom Sturm umgelegt.
Da gegen Sturm eigentlich nur klassische „Steinzeitimkerei“ hilft, sind jetzt wieder mehr Steine auf den Deckeln.
Die Kontrolle eines Bienenvolks ist eine Momentaufnahme. 15 Minuten intensive Beobachtung am Wochenende sind nur 0,15% der Zeit einer Woche.
Was passiert denn in der restlichen Zeit?
Wie entwickelt sich die Zu- und Abnahme des Gewichts, der Temperaturverlauf und welche Windverhältnisse haben geherrscht?
Viele dieser Daten können nützlich sein, um die Entwicklung des Bienenvolkes noch besser einschätzen zu können. Wie bei vielen Dingen kann man eine lange Liste an sachlichen Argumenten aufstellen. Hier mal ein paar Beispiele:
Beobachtung des Futterstandes im Frühling bzw. Futterverbrauchs im Winter
Erkennen des Trachtbeginns zu Regelung des Raumangebots bzw. Bereitstellung von Honigräumen
Trachtabgrenzung und Bestimmung des Trachtendes
Bestimmung der Brutfreiheit zur Erhöhung der Effektivität der Oxalsäurebehandlung
Es dazu eigentlich keine High-Tech-Stockwaage. Ehrlicherweise sollte am Anfang der Liste „Neugier“ stehen. Natürlich helfen die gewonnenen Daten, aber es ist einfach auch total spannend, mittels ausgefeilter Sensorik so genau in das Bienenvolk schauen zu können. Kurz gesagt, eine solche Waage rockt!
Übersicht der aktuellen Daten
Nachdem ich mir einige Modelle angesehen hatte, habe ich mich für eine Wolf-Waage entschieden. Keine wirklich günstige Lösung, aber aus meiner Ingenieurs-Perspektive eine technisch sehr gute und zukunftsweisende Stockwaage. Die Waage macht einen sehr guten Eindruck was technische Ausprägung bzw. Herstellung angeht. Technisch ausgefeilt, aber gleichzeitig robust. Die Installation war absolut problemlos und der Zugriff auf die Datenbank bzw. Online-Software über Laptop, iPad und iPhone funktioniert bisher tadellos. Beispielsweise ist die Eingabe der durchgeführten Arbeiten damit auch direkt am Bienenstand möglich.
Verlauf der Messwerte über drei Tage
Bei dem ausgewählten Waagstockvolk handelt es ich um eines der DeBimo-Völker, d.h. die gewonnen Daten können bei Bedarf auch mit den Untersuchungen für das Bienenmonitoring durch die Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim abgeglichen werden. Es ist weder eines der stärksten noch der schwächsten Völker. Es liegt leicht oberhalb des Durchschnitts und hat eine Königin von 2018. Die Daten dieses einen Volkes sollen schließlich einigermaßen repräsentativ für die Völker dieses Standorts sein.
Die ersten (sehr) warmen Tage sorgen dafür, dass es voran geht. Die Bienenvölker entwickeln sich teilweise sehr schnell und fast alle Völker haben schon viel Brut. Hoffentlich kommt nicht noch ein längerer Kälteeinbruch, denn sonst wird das Futter knapp.
Aber nicht nur die Bienen, sondern auch andere Insekten scheinen früher dran zu sein. Die ersten Schmetterlinge fliegen herum und dieser Distelfalter hat sich als erster fotografieren lassen.
Offenbar treibt es nicht nur die Bienen aus den Stöcken. Zum ersten Mal in diesem Jahr ist mir eine Schafherde im Bottwartal begegnet bzw. hat meinen Weg zu den Bienen gekreuzt. Oder eben umgekehrt.
Jetzt ist es sozusagen amtlich. Die Wachsprobe der diesjährigen Mittelwände aus unserem eigenen Wachskreislauf wurde bei der Landesanstalt für Bienenkunde der Uni Hohenheim auf Rückstände untersucht.
Beurteilung: Die eingesandte Wachsprobe weist keine Rückstände auf.
Nachdem in der Vergangenheit noch eine sehr geringe und unkritische Menge Fluvalinat nachweisbar war, ist auch dieser Stoff inzwischen nicht mehr nachweisbar. Damit sind keine Rückstände von Varroa-Bekämpfungsmitteln und Pflanzenschutzmitteln in unserem Wachs zu detektieren!
In unsere Imkerei kommt kein Wachs von außen. Vor einigen Jahren haben wir mehrere Bienenvölker gekauft, aber inzwischen züchten wir unsere Bienen selbst. Die Bekämpfung der Varroa erfolgt nach dem Hohenheimer Konzept mit organischen Säuren. Abgesehen von Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden, die die Bienen vielleicht mit der Tracht aufnehmen könnten, sollten keine Schadstoffe in die Bienenvölker kommen können.
Wir schmelzen unsere alten Waben konsequent ein und lagern auch keine Futterwaben o.ä. über längere Zeit. Auch das beim Entdeckeln gewonnene Wachs, das wir nicht für die kosmetischen Produkte unseres eigenen Bedarfs benötigen, wird eingeschmolzen. Wir arbeiten mit einem Dampfwachsschmelzer mit großem Edelstahlkessel und waschen die Rähmchen nach dem Ausschmelzen mit Natronlauge. Wabenhygiene ist ein wichtiges Thema, um Krankheiten vorzubeugen, aber natürlich auch, um stets „sauber“ zu arbeiten. Um dennoch sicher zu gehen, werden wir auch in Zukunft das Wachs nach der Umarbeitung analysieren lassen.
Seit der Oxalsäurebehandlung Ende Dezember haben wir die Bienen nicht mehr gestört. Die erste Kontrolle in diesem Jahr war sehr stürmisch und wir mussten mehreren Stockkarten wieder zurückholen, nachdem sie vom Sturm verweht wurden. Bei einer Temperatur um 12°C waren die Bienen recht aktiv und am wichtigsten: Es waren alle Völker aktiv!
Wir haben also aktuell keinerlei Verluste und sind gespannt, ob alle Völker auch gut in die neue Saison starten. Da bei einigen Völkern nur noch wenig Futter vorhanden ist, bekommen sie kleine Futterpäckchen aus Futterteig aufgelegt. Dieses Päckchen dient bei Bedarf zur Notversorgung und ist ein guter Indikator für möglichen Futtermangel. Man sieht schon beim Öffnen des Deckels, ob die Bienen das Futter abnehmen und damit tendenziell nur noch wenig Futter haben.
Futterpäckchen zum Bienensitz hin geöffnet.
Auch dieses Jahr hat wieder ein Specht versucht an die Bienen zu kommen. Drei Beuten haben die klassischen Spuren des Vogels, aber auch dieses Mal war die Mühe vergebens und die Beutenwände eine zu dicke Hürde.
Damit im Frühjahr nicht nur die Bienen gut starten können, sondern auch der Imker, ist einiges vorzubereiten. Unter anderem muss das Bienenwachs aufbereitet und zu Mittelwänden umgearbeitet werden.
Wie schon in früheren Beiträgen geschrieben, gibt es bei den Bottwarbienen einen eigenen Wachskreislauf. D.h. wir kaufen keine Mittelwände zu, sondern lassen sie uns aus unserem eigenen Wachs herstellen. Damit ist gewährleistet, dass kein verfälschtes oder schadstoffbelastetes Wachs in die Bienenstöcke gelangt.
Der Prozess startet mit dem Ausschmelzen der alten oder nicht mehr benötigten Waben.
Das ausgeschmolzene Wachs wird im Wasserbad erhitzt und umgeschmolzen.
Das Wachs wird geklärt und erstarrt zu einem handlichen Wachsblock.
Die am Boden des Wachsblocks zurückgebliebenen Rückstände vom Ausschmelzen können mit dem Stockmeisel abgekratzt werden.
Sobald wieder neue Waben benötigt werden, können die Mittelwände in die Rähmchen eingelötet werden.
Um ganz sicher zu sein, dass das Wachs in Ordnung ist, geht eine Probe zur Rückstandsanalyse an die Uni Hohenheim.
Ende des Jahres steht immer eine letzte aber wichtige Tätigkeit an: Die Oxalsäurebehandlung. Umgangssprachlicher auch gerne Restentmilbung genannt, was es ganz gut umreißt. Es geht darum, die vorhandenen Varroamilben auf einen möglichst kleinen Rest zu reduzieren.
Oxalsäure wird in Form einer Mischung aus Oxalsäure-Dihydrat-Lösung und Zucker direkt auf die Bienen geträufelt. Die Bienen nehmen diese Zuckerlösung auf und über ihre Körperflüssigkeit gelangt die Oxalsäure dann zu der an der Bienen saugenden Milbe. Die Milbe stirbt und fällt ab. Wichtig für die Wirksamkeit dieser Behandlung ist, dass das Volk brutfrei ist, da man mit dieser Methode nur Miben erreicht, die auf den Bienen sitzen. Da wir schon längere Zeit entsprechend niedrige Temperaturen haben, sind die Bienenvölker zur Zeit ganz sicher brutfrei.
Bei der klassische Träufelbehandlung mit 3,5% Oxalsäure-Dihydrat-Lösung (OXUVAR) werden in abhängig von der Volksstärke zwischen 30ml und 50ml Lösung auf die Bienen in den Wabengassen geträufelt. Wie bei anderen Behandlungen auch, ist sie eigentlich zwingend erforderlich, kann aber bei zu hoher Dosierung auch dem Volk schaden.
Eine Sprühbehandlung mit 5,7% OS-Lösung wäre bei einer Temperatur von >+5°C auch möglich. Vorteil wäre, dass die Milben direkt getroffen werden. Nachteilig ist aus meiner Sicht, dass dazu die Waben gezogen werden müssen und die Wintertraube der Bienen damit gestört wird. Hinzu kommt, dass der persönliche Schutz mit Atemmaske, etc. deutlich aufwendiger wäre.
Im Winter sollte man die Bienen so wenig wie möglich stören. Folgerichtig nutzt man die OS-Behandlung auch, um sich einen aktuellen Eindruck des Zustandes der Völker zu verschaffen. Ist das Volk ausreichend groß? Sitzen die Bienen eng zusammen? Hat jedes Volk noch ausreichend Futter? Vielleicht finden sich „Wackelkandidaten“, die man dann besonders im Auge behalten kann.
Ab jetzt kann man im Grunde nur abwarten und darauf vertrauen, dass alle Vorbereitungen bei der Einwinterung und die Behandlungen gegen die Varroa-Milbe erfolgreich waren und die Völker im Frühjahr gut starten.
Wirklich sicher kann man sich nicht sein, die sozusagen letzte Entscheidung hat die Natur nun einmal selbst.
Normalerweise kommt im Winter ein schönes Winterfoto auf die Startseite von bottwarbienen.de. Normalerweise ist ja auch Winter im Winter…
Da es im Dezember 2018 nur kurz mal geschneit hat und das schöne Weiß am Nachmittag schon wieder fast abgetaut war, bleibt es dieses Mal demonstrativ bei dem im Frühjahr 2018 aufgenommenen Foto: Starker Flugbetrieb vor den noch einzargigen Kisten. Das ist sozusagen auch gleich unser Wunsch für das kommende Frühjahr 2019.
Kurz mal eingeschneit und die Fluglöcher vom Schnee verschlossen
Bunte Bienenkästen und bunte Äpfel
Die Äpfel, die wir nicht mehr verwerten konnten, bleiben für die Vögel und sonstigen Tiere am Baum. Auch die letzten Walnüsse haben wir bewusst nicht mehr geerntet. Dieses Jahr war wirklich genug für alle da. Da sollen nicht nur die Bienen im Winter genug Futter haben.
Nachdem wir unseren Met zuerst mit dem Fokus auf die Weihnachtsmärkte gemacht haben, werden jetzt die ersten Flaschen abgefüllt. Leider hat unser Glas-Großhändler aktuell nicht genug Bordeauxflaschen verfügbar. Wir bieten daher den Met noch nicht zum Verkauf an. Aber im neuen Jahr wird das sicher gelingen.
Sowohl der Glüh-Met für die Striezelhütte als auch unser erster Met in Flaschen sind Cuvées aus verschiedenen Fässern. Der Glüh-Met betont die weihnachtlichen Gewürze und hat mehr Restsüße. Der Met in Flaschen für Weihnachten 2018 hat etwas zurückgenommene Gewürze und etwas weniger Restsüße. Er ist wunderbar bernsteinfarben und enthält nur wenig Trübstoffe.
Der Baumstriezelkuchen der Striezelhütte ist famos: Super lecker, handgemacht und von bester Qualität! Die besten Baumstriezel überhaupt!
Also eigentlich die gleichen Grundsätze, die auch für die Bottwarbienen gelten.
Wir machen daher dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit gemeinsame Sache.
Wie wäre es also mit einem leckeren Baumstriezel aus dem Bottwartal und dazu ein Glüh-Met von den Bottwarbienen?
Ausgangspunkt für den ersten eigenen Met war die Melezitosetracht 2018. Eigentlich hatten wir schon lange geplant, selbst Met herzustellen, aber nachdem wir die Teilnahme am Met-Seminar bei Dr. Wallner aus Termingründen um ein Jahr verschieben mussten, stand die Honigweinbereitung nicht ganz oben auf der Agenda für 2018. Aber das kann sich eben ändern und so waren unsere ersten vier Fässer Met auch schon fast fertig, als wir den Kurs an der Landesanstalt für Bienenkunde gemacht haben.
Was spricht für Met?
Laut Dr. Wallner die Besonderheit, die Exklusivität, der Faktor Neugier und der „Spaßfaktor“
Bei uns natürlich auch, dass wir gerne alles ausprobieren, was man aus und mit gutem Honig so machen kann
Weil guter Met auch gut schmeckt …
Eigentlich gibt es aber gar keinen klaren Markt für Met. Fast jeder Met schmeckt anders und es ergibt sich somit kein einheitliches Meinungsbild zu Met. Am ehesten wird er mit Weihnachts- und Mittelaltermärkten verbunden. Aber genau wie beim Glühwein auch, gibt es gravierende Unterschiede im Geschmack und wahrscheinlich auch in der Qualität.
Die Metherstellung war also erst einmal ein Abenteuer, denn von anderen Imkern hatte ich schon gehört, dass das auch gewaltig schief gehen kann. Zitat Wallner: „Dann bleibt nur das Grobsieb“. Gemeint ist damit der Abfluss für Abwasser bzw. Gully. Unser Abenteuer ist aber gut verlaufen und wir mussten nichts grob sieben.
Was ist Met?
Im Grunde ist es ganz einfach: 2 Gewichtsteile Wasser, 1 Gewichtsteil Honig, Reinzuchthefe und los geht die Vergärung.
Natürlich ist das dann doch nicht so einfach, da für eine saubere Gärung noch andere Dinge eine Rolle spielen und wie beim Honig auch, ein sehr sauberes und gewissenhaftes Arbeiten selbstverständlich sein muss.
Rechnerisch kann Met einen Alkoholgehalt von 20-25 Vol-% erreichen, im Normalfall liegt er aber im Bereich von 11-16 Vol.-%. Für ein gutes Ergebnis spielt auch die eingesetzte Hefe eine nicht unwesentliche Rolle. Wir haben nach dem zweiten Versuch unseren Favoriten gefunden. Eine Reinzuchthefe aus dem professionellen Weinbau. Damit der Met keinen Fehlgeschmack bekommt, wird er mehrfach von der Hefe abgezogen.
Das Geschmacksbild wird durch die Honigsorte geprägt. Wir haben Melezitose-Waldhonig und etwas Blütenhonig verwendet. Der Met zeigt damit auch eine schöne dunkle Farbe in Richtung Bernstein. Der Restzucker- und Alkoholgehalt hat auch einen großen Einfluss und im Falle von Glüh-Met natürlich auch die zugesetzten Gewürze.
Was braucht man zur Herstellung von Met?
Guten Honig natürlich!
Fässer/Behälter: Wir verwenden Speidel-Getränkefässer in verschiedenen Größen. Grundsätzlich gilt, dass abgesehen von der ersten stürmischen Gärung immer so wenig Luftraum wie möglich im Fass sein sollte. Wir passen die Fassgröße daher immer der vorhandenen Menge an.
Wir verwenden keine Hilfsstoffe zur Klärung oder Schönung, d.h. unser Met bleibt „naturrein“. Ebenso wird der Met bei uns nicht gefiltert, da dies technisch im kleineren Rahmen zu aufwändig ist.
Zeit: Je länger die Lagerzeit, desto runder und harmonischer ist der Geschmack
Glüh-Met mit weihnachtlichem Aroma
Unser Glüh-Met ist ein Cuvée. Nach einigen Probierrunden hat sich gezeigt, dass eine Mischung aus verschiedenen Fässern mit einer kleinen Portion Blütenhonig zur Erhöhung des Restzuckergehaltes unseren und den Geschmack unserer „Probanten“ am besten trifft. Einen Teil des Mets haben wir bereits bei der Vergärung mit Sternanis, Zimt und Nelken gewürzt.
Unseren Met geniesen
Wir haben keinen eigenen Weihnachtsmarktstand, unser Glüh-Met wird dieses Jahr aber trotzdem auf mehreren Weihnachtsmärkten vertreten sein.