Veröffentlicht am

43. Weissacher Imkertag

Es galt wieder die bekannte Regel der letzten Jahre: Wenn das Wetter schlecht ist, kommen noch mehr Besucher nach Weissach. Dieses Mal war die Halle brechend voll und die letzten Stühle wurden eilig herangeschafft, um möglichst vielen interessierten Imkerinnen und Imkern noch ein Plätzchen im Saal zu schaffen.

Aber nicht nur das Wetter sollte Motivation sein, zum Imkertag zu kommen. Auch dieses Mal gab es wieder interessante Vorträge und die engagierten und konstruktiven Fragen des Auditoriums zeigten, dass die Themen begeistern konnten.

Programm:

Wenn das Hobby zur Gefahr wird: Die Insektengiftallergie
Prof. Dr. med. Harald Löffler
Direktor der Hautklinik, SLK- Kliniken Heilbronn

Bienenprodukte in der Medizin. Was ist Mythos, was ist Fakt?
Prof. Dr. med. Karsten Münstedt
Chefarzt der Frauenklinik am Ortenau Klinikum Offenburg- Gengenbach

Fachberatung Imkerei – Rückblick – Ausblick
Thomas Kustermann
Fachberater für Imkerei am Regierungspräsidium Stuttgart

Pflanzenschutz im Raps: Weniger Rückstände im Bienenvolk durch Droplegs
Dr. Klaus Wallner
Leiter des Rückstand- Labor an der Landesanstalt für Bienenkunde Hohenheim

Meisterprüfung 2015 – Vorstellung zweier Arbeitsprojekte:

Vergleich verschiedener Verfahren der Königinnenzucht
Klaus Hampel
Diplom Biologe und Imkermeister

Vergleich der ein- und zweiräumigen Zander-Betriebsweise
Jochen Ruß,
Diplom Biologe und Imkermeister

Veröffentlicht am

Bienen bei der Wassersuche

Um Pollen und den letzten Rest des Futterteiges aufzubereiten, benötigen die Bienen jetzt Wasser. An einem sonnigen Nachmittag kann man sehr gut beobachten, wie sie im Umfeld der Bienenstöcke nach Wasserquellen suchen und dort „auftanken“.

Die Bienen nutzen nicht nur die als Tankstelle bereitgestellten und sehr stark frequentierten Wassereimer mit Schwimmhilfen, sondern auch andere Quellen wie kleine Wasserlachen, Regentonnen und Gartenteiche.

Veröffentlicht am

Imkerkurs: Erster Praxisteil

Der Neuimkerkurs bei der Imkerei Kranich geht in die nächste Runde. An einem kalten Samstag Vormittag fand der erste Praxisteil auf dem Bienenstand statt. Alle Neuimker waren mit sehr großem Interesse und großer Neugier dabei.

Jetzt lassen sich die im Theorieteil gehörten Informationen zum ersten Mal in der Praxis erleben.

Veröffentlicht am

Aldi schränkt Neonicotinoide ein

Sicher wird man auf den Honiggläsern bei Aldi auch in Zukunft den folgenden Satz finden „“Mischung von Honig aus Nicht-EU-Ländern“. Wo mag er also herkommen, der als „mild-köstlich“ angepriesene „Bio-Honig“? Man erfährt es nicht…

Aber manchmal sind auch die Marktbegleiter für eine Überraschung gut, von denen man es auf den ersten Blick nicht erwarten würde. Aldi Süd und Nord haben mit der heutigen Pressemitteilung verkündet, dass den Lieferanten von deutschem Obst, Gemüse und Kartoffeln seit Anfang des Jahres der Einsatz einiger Neonicotinoide in der Spritzanwendung untersagt ist. Saatgutbeize, etc. ist aber noch erlaubt.

Ein Umstieg auf „Echten Deutschen Honig“ wäre sicher das Ideal, aber ein Schritt in die richtige Richtung ist es in jedem Fall.


Pressemitteilung von ALDI Süd:

Runder Tisch: Einigung über Ausschluss bienentoxischer Wirkstoffe

Essen/Mülheim a. d. Ruhr (02.03.2016) ALDI schließt seit 1. Januar 2016 den Einsatz bestimmter bienentoxischer Wirkstoffe beim Anbau von deutschem Obst, Gemüse und Kartoffeln aus. Die neuen Qualitätsanforderungen bedeuten auch Anpassungen für die Landwirtschaft. Daher haben die Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD verschiedene Vertreter von Erzeugern, Verbänden und Vereinen, Pflanzenschutzberatern und -ämtern sowie Prüflaboren zu einem Runden Tisch eingeladen. Gemeinsam wurde ein praktikabler Lösungsansatz erarbeitet, mit dem alle Parteien sowohl dem Bienenschutz als auch den landwirtschaftlichen Bedürfnissen Rechnung tragen.

Mit dem Ziel, den Bienenschutz in Deutschland aktiv zu fördern und weiterhin im Sinne der Verbraucher an einer Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden zu arbeiten, hatten die beiden Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD im vergangenen Jahr ihre neuen Anforderungen an ihre Lieferanten gestellt. Die Unternehmensgruppen schließenden direkten Einsatz von acht Wirkstoffen (Chlorpyrifos, Clothianidin, Cypermethrin,Deltamethrin, Fipronil, Imidacloprid, Sulfoxaflor und Thiamethoxam) beim Anbau von deutschem Obst, Gemüse und Kartoffeln aus.

Mit diesen Wirkstoffen behandeln Landwirte verschiedene Kulturpflanzen zum Schutz vor Schädlingsbefall. Besonders Pestizide der Gruppe der Neonicotinoide stehen jedoch auch im Verdacht, für den Rückgang von Fluginsekten wie Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen in Deutschland mit verantwortlich zu sein.

„Der Einsatz dieser bienentoxischen Wirkstoffe auf dem Feld darf als Spritzanwendung nicht mehr stattfinden“, erläutert Ralf-Thomas Reichrath aus dem Qualitätswesen von ALDI SÜD. Darüber hinaus haben sich alle Beteiligten dazu verpflichtet, in Zukunft intensiv an der Reduzierung des Einsatzes dieser Wirkstoffe im Rahmen der Beizung, der Saatgutinkrustierung sowie in der Jungpflanzenanzucht zu arbeiten. Hierzu wurde vereinbart, bei einem weiteren Treffen bis Ende 2016 eine gemeinsame Zeitlinie verbindlich zu erarbeiten. „Die heute am Runden Tisch beschlossene Vorgehensweise beweist vorbildlich die gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten im Sinne einer umwelt- und verbraucherverträglichen Landwirtschaft.“

Veröffentlicht am

Sturm und Pollenhöschen

Das Wetter bleibt weiter sehr wechselhaft, wie das in der Wetterprognose so gerne umschrieben wird. Heute war es zeitweise strahlend hell aber dunkelblaue bis schwarze Wolken zogen schnell über den Himmel. Der Sturm der letzten Tage scheint Spass an seinem Tun zu finden und lässt am Forstberg noch ein paar Äste brechen. Die fallen aber nur auf den Weg und verschonen die Bienenkästen.

Die Bienen lassen sich aber nicht beeindrucken. Sie fliegen bei bis zu 15°C und tragen Pollen ein. Ein klares Zeichen für Brutaktivität. Nebenbei wird noch der Rest des Totenfalls aus dem Winter ausgeräumt. Der Futterteig wird angenommen. Alles auf Start für das Bienenjahr 2016.

Veröffentlicht am

Notfütterung notwendig? Erste Durchsicht.

Der Winter ist ja eigentlich kein Winter. Das ständige auf und ab der Temperaturen ist für uns zwar unangenehm, für die Bienen kann es aber sogar gefährlich werden. Wenn die Temperaturen steigen, werden die Bienen aktiver und eventuell beginnen Sie sogar schon neue Brut zu bilden. Diese Aktivität kostet mehr Energie als die Winterruhe und da im Moment das Nahrungsangebot noch recht überschaubar ist, brauchen sie ihren Winterfuttervorat schneller auf. Das kann im schlimmsten Fall zur Folge haben, dass gerade die stärkeren Völker an den Rand des Verhungerns kommen. Daher ist gegebenenfalls eine Notfütterung erforderlich.

Ich möchte sicher gehen, dass meine Bienen durch das wechselhafte Wetter keinen zu großen Schaden nehmen und unterstütze sie mit der Gabe von Futterteig. Jedes Volk erhält rund 800 Gramm Futterteig. Dazu schneide ich die Päckchen in drei Teile, umwickle sie gegen Austrocknen und Verkleben der Bienen mit Klarsichtfolie und schneide auf der Unterseite einen Streifen der Hülle heraus. Diese Öffnung wird auf die Wabengasse über der Mitte der Wintertraube gelegt, damit die Bienen von unten an den Futterteig herankommen.

Notfütterung2-IMG_0687

Damit der Raum zwischen den Oberträgern der Rähmchen und dem Deckel genug Platz für den Futterteig ist, kommen Distanzrahmen zum Einsatz.

Die Durchsicht der Völker hat gezeigt, dass sie unterschiedlich groß und unterschiedlich aktiv sind. Ein Volk scheint nicht gut über den Winter gekommen zu sein. Das Volk in der Beute #13 macht dieser Zahl alle Ehre und fliegt sofort auf Angriff, nachdem ich die Folie vorsichtig angehoben habe.

Notfütterung3-IMG_0710

Als erste Blüten am Bienenstand finden sich Schneeglöckchen, Krokusse und Christrosen.

Notfütterung6-IMG_0722Notfütterung5-IMG_0724

Veröffentlicht am

Neuimkerkurs bei Imkerei Kranich hat begonnen

Nach einem Infoabend Anfang Februar hat der Neuimkerkurs mit dem ersten Theorieteil am Freitag den 12.02.2016 begonnen. Eine sehr interessierte Gruppe angehender Neuimker hat den Vortrag von Jürgen Kraning über das grundlegende Wissen der Bienen und der Bienenhaltung genossen. Wer sich zuvor mehr theoretisch mit dem Thema befasst hat, bekam auf seine Fragen ganz konkrete und auf einer großen Erfahrung beruhende Antworten. Wer sich noch nicht so detailliert mit Bienen befasst hat, war fasziniert.

Der Kurs besteht aus drei Theorieabenden, um das Grundwissen zu erwerben. Danach beginnt abhängig von der Witterung voraussichtlich ab Mitte/Ende März der praktische Teil. Die angehenden Imker werden ihre ersten eigenen Bienenvölker auf einem gemeinsamen Platz das ganze Bienenjahr hindurch versorgen. Während der ganzen Zeit werden sie dabei von Jürgen Kranich und Wolfgang Groß betreut.

So lernt man das Imkerhandwerk gemeinsam und voneinander. Viele Völker an einem Platz bieten die Möglichkeit viel Verschiedenes zu sehen und mehr zu lernen, als das nur mit dem eigenen Volk möglich wäre.

Es freut mich, diesen Imkerkurs auch ein klein wenig unterstützen zu können.

Veröffentlicht am

Schnee – aber nur kurzzeitig

Nachdem es bisher in diesem Winter viel zu warm war und die Bienen oft bei etwas über 10°C unterwegs waren, war es endlich einmal für ein paar Tage kälter. Die Bienenkästen waren zum ersten mal in diesem Winter mit etwas Schnee bedeckt.

Durch den Schnee konnte man gut erkennen, dass sich die Vögel die den nahen Futterkasten aufgesuchen, wohl auch mal eine Biene mögen.

Schnee3-IMG_0488Schnee4-IMG_0489

Veröffentlicht am

Satteldächer: Dachsanierung nötig

Langfristig werden die Bienenkästen der Bottwarbienen wohl keine Satteldächer mehr haben. Leider erfüllen das Material und die Verarbeitung der Satteldächer nicht meine Anforderungen. Nachdem auch die Nachbesserung eines Daches mit wasserfestem Holzleim keine nachhaltige Verbesserung gebracht hat, habe ich jetzt die ersten 3 Dächer gegen klassische Deckel ersetzt.

Auf den Honigetiketten des Bottwarbienenhonigs bleiben die Satteldächer aber erhalten.

Die neuen Deckel sehen zwar nicht so gut aus wie Satteldächer, haben aber auch Vorteile. Sie lassen sich entschieden einfacher stapeln und lagern. Inzwischen sind es ja schon einige Bienenkästen mehr als zu Beginn der Hobbyimkerei.

 

Veröffentlicht am

Mehr Bio…

Die Initiative Mehrbio.de wirbt mit einen netten Clip für deutsche Biokartoffeln und Bio-Landwirtschaft. Klare Aussage: Die schlausten Bauern haben die strärksten Kartoffeln.

Ich glaube wir können auch davon ausgehen, dass die schlausten Imker, die sich an einer biologische Haltungsweise orientieren, die stärksten Bienen und den stärksten Honig haben.

Veröffentlicht am

Oxalsäuredihydrat-Behandlung

Der letzte Schritt der Behandlung gegen Varroa ist die Oxalsäurebehandlung gegen Ende des Jahres. Idealerweise sind die Völker zu dieser Zeit brutfrei und die Temperaturen sind winterlich und konstant unter 10°C, d.h. die Bienen fliegen nicht mehr. In diesem Jahr ist es nicht ideal… Bis vor ein paar Tagen waren die Tagestemperaturen immer wieder deutlich über 10°C und die Bienen sind geflogen und haben auch Pollen eingetragen. Ein Zeichen für Bruttätigkeit.

Um die Chancen für die Milben zur Fortpflanzung zu reduzieren, könnte man die Brut entnehmen oder zerstören. Da die Temperaturen jetzt aber nur knapp über 0°C waren und eine ggf. auch nicht vollumfänglich wirksame Behandlung auf jeden Fall besser ist wie keine Behandlung, habe ich es vorgezogen, die Bienen nicht zu sehr zu stören und bei jedem Volk und Ableger die Behandlung durchzuführen. Wirtschaftsvölker erhalten dabei rund 50ml (starkes Volk), Ableger rund 30ml (schwaches Volk) der Lösung direkt auf die Bienen in den Wabengassen der Wintertraube geträufelt.

Bei allen Völkern sitzen die Bienen auf 5-7 Wabengassen und machen insgesamt einen guten Eindruck. Auf den ersten Blick ist kein „Schwächling“ dabei. Ob alles gut gelaufen ist, wird sich aber natürlich erst im Frühjahr zeigen.

Veröffentlicht am

Kerzen + Weihnachten

Weihnachten ist die Hauptsaison für feine Kerzen aus Bienenwachs. Dieses Mal war die erste selbst erstellte Gussform im Einsatz. Es handelt sich dabei um ein einen altertümlichen Bienenkorb. Diese Kerze hat einen Durchmesser von 5 cm und ist 8,5 cm hoch. Sie wiegt 90 g. Da wir erst noch 2-3 Kerzen testen möchten (Dochtstärke, Abbrennverhalten) kommt sie noch nicht in den Shop. Vielleicht nächste Saison.
Wir hätten da auch noch ein paar Ideen für ausgefallenere Kerzenformen.

Der Weihnachtsrenner sind dieses Jahr aber nicht die Kerzen, sondern die Honigschokolade. Vielleicht sollten wir besser einen Warnhinweis auf die Etiketten drucken: „Dieses Produkt besitzt nachweislich enormes Suchtpotenzial. Achtung Hochgenuss!“

Zum Begriff Hochgenuss meint der Duden:

  • besonderer Genuss, besonderes Vergnügen; (gehoben) Wonne
  • Delikatesse, Leckerbissen; (gehoben) Gaumenfreude, Gaumenkitzel; (bayrisch, österreichisch) Schmankerl

Passt …

Veröffentlicht am Ein Kommentar

200% Honigschokoladengenuss

Nach einigen Versuchen steht jetzt unsere neue Honigkreation:

100% Blütenhonig + 100% Bio Kakao = 200% Honigschokoladengenuss

Für diesen „Nutellakiller“ mischen wir cremigen Blütenhonig mit fair gehandeltem bolivianischem  Bio Kakao. Ein besonders aufwendiger Rührprozess veredelt die Mischung ähnlich wie beim Conchieren von feiner Schokolade.

Veröffentlicht am

Honigsensorik

Was genau schmecken wir denn, wenn wir unseren Honig geniesen? Beim Wein pflegt man schon seit Generationen den Ansatz, Geschmack zu beschreiben und damit das Geschmackserlebnis sozusagen zu verbalisieren. Gut oder schlecht reicht auch beim Honig nicht aus, um den Charakter eines Misch- oder Sortenhonigs zu beschreiben und damit einzuordnen.

Zu einer ersten Annäherung an die Sensorik des Honigs haben wir ein Seminar des Ernährungszentrums Mittlerer Neckar in Ludwigsburg besucht. Johanna Ott und Dr. Alois Ott haben nach einer Einführung in die Biologie der Honigbiene, die Grundlagen der Imkerei und der Inhaltsstoffe in die Honigsensorik eingeführt.

Begriffe wie heuig, fruchtig, mentholisch, herb, balsamisch finden sich auf dem Aromarad mit dessen Hilfe sich Geruch, Konsistenz, Mundempfinden, Geschmack und Abschluss beschreiben lassen.

Aromarad_Hoig_a

Nach einer ersten Einführung mit Geruchsproben, um die Wahrnehmung unterschiedlicher Aromen zu testen, wurden verschiedenartigste Sortenhonige gemeinsam probiert und nach eigener Wahrnehmung beschrieben. Für jeden Teilnehmer des Seminars war eine Pyramide aus Probiergläschen vorbereitet, die gemeinsam unter Anleitung der Referentin verkostet und nach besten Kräften beschrieben wurden. Immer wieder kam es dabei zu ganz unterschiedlichen Aussagen zu der selben Probe. Geschmack ist nun einmal subjektiv und vom eigenen Empfinden und der eigenen Prägung abhängig.

  • Robinienhonig (Akazienhonig)
  • Rapshonig
  • Frühjahrshonig mit Löwenzahn
  • Götterbaumhonig
  • Löwenzahnhonig
  • Lindenhonig
  • Waldhonig
  • Weißtannenhonig
  • Edelkastanie
  • Buchweizenhonig

Versuchen Sie es doch selbst einmal. Es müssen ja nicht zwingend so viele Proben sein. 2-3 verschieden Honige reichen erst einmal völlig aus. Nehmen Sie sich das Aromarad zu Hand und schreiben Sie sich Ihre Eindrücke einmal bewusst auf. Sie werden überrascht sein, wie unterschiedlich sich plötzlich die Honige präsentieren und wieviel man wahrnehmen kann, wenn man sich die feinen Unterschiede bewusst macht und versucht, sie zu beschreiben.

Veröffentlicht am

Besonderer Geschenkkorb

Für einen ganz besonderen Anlaß haben wir einen ganz besonderen Geschenkkorb zusammengestellt:

  • Sommerhonig und Waldhonig von den Bottwarbienen
  • Honigschokolade (selbst gemacht)
  • Walnüsse in Honig (selbst gemacht)
  • Mokka-Seife (selbst gesiedete Seife mit Mokka, Bienenwachs, Seide, …)
  • Saubere Tomate (selbst gesiedete Seife mit Bio-Tomatensaft, Bienenwachs, Seide, …)
  • Marmorseife (selbst gesiedete Seife mit marmorierter Struktur aus Kokosnussöl, Kakaobutter, Blut- und Bitterorange, …)
  • Quitten-Likör (selbst gemacht aus eigenen Quitten)
  • Honig-Eierlikör (selbst gemacht)
  • Honig-Likör (selbst gemacht)
  • Bienenwachskerze (selbst gemacht)
  • Kakifrüchte (eigene Ernte von den Bottwarbienen bestäubt)
  • Schlehenwein (nicht selbst gemacht)
  • Bambuskorb und Stroh (nicht selbst gemacht)

Herzliche Grüße an den Helden der Tortenschlacht!

Veröffentlicht am

USA: Bestäubung bringt das Geld

Am Ende geht es doch nur immer ums Geld, oder? In jedem Fall lassen sich viele Themen auf den Punkt bringen, wenn man sie in Währung ausdrückt. So auch das Thema Bestäubungsleistung. In der aktuellen Ausgabe der Wirstschaftszeitschrift brand eins finden sich in der Rubrik Welt der Zahlen unter anderem diese beiden Angaben:

Einnahmen der US-Imker durch den Verkauf von Honig im Jahr 2012, in Millionen Dollar:    283

Einnahmen der US-Imker durch Auftragsbestäubungen im Jahr 2012, in Millionen Dollar:    656

Wenn Sie also beim Backen Ihrer Weihnachtsplätzchen kalifornische Mandeln als Zutat verwenden, hat ein Imker daran wahrscheinlich mehr verdient als an seinem Honig. Mandeln wachsen bei uns zwar nicht, aber sehr viele unserer Nutz- und Zierpflanzen sind auf die Bestäubung durch heimische Bienen angewiesen. In jedem Fall müssen Sie also „Deutschen Honig“ für Ihre Plätzchen verwenden. Versprochen?!