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Frühjahrsdurchsicht und Futterteig

Heute habe ich meine Bienenkästen zum ersten Mal geöffnet, um zu prüfen wie die Völker über den Winter gekommen sind und um ihnen zur Sicherheit etwas Futterteig zur Verfügung zu stellen. Das Flugverhalten der drei in der Sonne stehenden Völker war in den letzten Tagen und Wochen bereits besser, als bei den drei im Schatten stehenden Völkern. Dieser äußere Eindruck hat sich auch in den Beuten bestätigt. Die drei Sonnenvölker erscheinen groß und vital. Sie tragen intensiv Pollen ein, was ein klares Anzeichen für Brutaktivität ist.

Von den drei Schattenvölkern erscheinen zwei in gutem Zustand, wenngleich auch deutlich weniger aktiv wie die Sonnenvölker. Ein Volk ist offenbar schlecht über den Winter gekommen. Es sind im Vergleich sehr viel weniger Bienen und sie sind auch deutlich inaktiver.

Jedes Volk hat einen halben Beutel Futterteig als Anschubhilfe erhalten.

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Erster Kundenstammtisch bei der Imkerei Kranich

Da es öfter einmal die Frage nach einem Erfahrungsaustausch unter den Imkern gab, hat Jürgen Kranich alle Kunden seines Grossbottwarer Imkerladens für den 13. März 2015 zum ersten Kundenstammtisch in die Gipshütte nach Winzerhausen eingeladen. Mehr als 20 Imkerinnen und Imker sind seiner Einladung gerne gefolgt, um bei diesem Kennenlernen und Erfahrungsaustausch mit dabei zu sein.

Nach einer kurzen Einführung durch Jürgen haben wir eine klassische Vorstellungsrunde gemacht. Viele der Teilnehmer haben in den letzten Jahren Imkerkurse bei Jürgen oder einem Bienenzüchterverein gemacht. Das Spektrum der Teilnehmer war weit gefächert, von der Hobbyimkerin, die aktuell kein Volk hat, bis zum Berufsimkermeister, der neben seinem beruflichen Aufgabengebiet auch privat noch rund 90 Völker bewirtschaftet.

Jeder hat neben seiner Völkerzahl auch über die Winterverluste Auskunft gegeben. Dabei zeigte sich, dass die anwesenden Imkerinnen und Imker offenbar weniger Verluste haben, als aktuell auch in unserem Raum berichtet wird. Bei der Wahlkreisversammlung am Vortag war beispielsweise von Verlustraten in der Größenordnung von rund 70% die Rede. Ich würde an dieses Stelle einfach einmal in den Raum stellen, dass dies vielleicht auch mit der guten Unterstützung und Beratung durch Jürgen Kranich zu tun haben könnte …
Es ist eben wie so oft bei unserem Imkerhandwerk, vieles können wir strukturiert und wissenschaftlich analysieren, aber manches passiert auch einfach, ohne dass man vollständig versteht warum. Aber das macht vielleicht auch ein Stück weit die Magie des Imkerns aus.

Danke an Jürgen Kranich für die Organisation des Stammtischs. Bis zum nächsten Mal!

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Vortragsabend ohne Vortrag

Am 12.03.2015 hat die Wahlkreisversammlung des Bezirks 3 Unterland/Rems/Murr/Enz im Forsthof in Kleinbottwar stattgefunden. Highlight des Abends sollte der Vortrag von Dr. Dr. Horn von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim sein. Nachdem der Redner zum Beginn der Veranstaltung aber noch nicht anwesend war, begann der Veranstalter und Moderator des Abends, Horst Lengning vom BV Marbach, mit den sonstigen Themen des Abends:

  • Bericht von der Mutterstation Unterland/Rems/Murr/Enz
  • Hinweise zu den Regelungen der Bienenseuchenverordnung und der Kennzeichnung der Beuten beim Wandern
  • Steuerliche Aspekte im Zusammenhang mit der Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft
  • Bericht vom Hohenheimer Tag mit Fokus auf dem dortigen Vortrag zum kleinen Beutenkäfer, der als akute Bedrohung anzusehen ist und sich langsam von Südeuropa aus verbreitet
  • Veranstaltungshinweis zum Württembergischen Imkertag am 25./26. April in Ulm
  • Planung von Vortrag von Christoph Koch (Berufsimker)
  • Hinweis auf vom BV Marbach mitveranstalteten Vortrag bei der VHS Marbach über den Beilsteiner Bienenpfarrer Andreas Picus
  • Verleihung einer goldenen Ehrennadel

Diese Themen wurden zunehmend ausführlich behandelt, um die Zeit bis zum Eintreffen von Dr. Dr. Horn zu überbrücken. Leider hat das nichts genützt und erst ein Telefonat konnte Klarheit schaffen. Der erwartete Redner war zuhause und der Termin war ihm nicht so gegenwärtig wie den fast 40 versammelten Hobbyimkern.

Es bleibt zu hoffen, dass der Vortrag „Honig und seine Verwendung in der Medizin“ zu einem späteren Zeitpunkt und dann verbindlich geplant stattfinden kann.

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Großer Geschenkorb

Inzwischen haben wir aus unserer kleinen Manufaktur eine schöne Auswahl zusammen. Der große Geschenkkorb wurde für einen Geburtstag im Familienkreis zusammengestellt:

  • Blütenhonig und Sommerhonig
  • Honiglikör
  • Bienenwachskerze mit Waldmotiv
  • Selbstgesiedete Honigseife und Kaffee-Schokoladenseife
  • Lippenpflegestift
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Erster größerer Ausflug

Freitag 20.02.2015, am frühen Morgen noch Minusgrade und nachmittags 14°C.

Die Bienen machen den ersten größeren Ausflug des abklingenden Winters bzw. des anbrechenden Frühlings. Die Völker der Beuten, auf die die Sonne direkt einstrahlt, sind intensiv unterwegs, bei den anderen ist es etwas verhaltener. Es bleibt zu hoffen, dass das hin und her der Temperaturen die Bienen nicht aus dem Rhythmus bringt und sie gut in das neue Bienenjahr starten können.

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Audi Stiftung für Umwelt veröffentlicht Buch von Prof. Dr. Jürgen Tautz

Die Audi Stiftung für Umwelt GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Klett MINT GmbH ein Buch von Prof. Dr. Jürgen Tautz veröffentlicht, das am 20.01.2015 in Ingolstadt mit einer Gesprächsrunde vorgestellt wurde. Dieses Buch gibt auf rund 80 Seiten einen sehr guten Überblick über das Leben der Honigbienen. Ein Schwerpunkt der Erläuterung bildet dabei auch das Projekt HOBOS (HOneyBee Online Studies) von Prof. Tautz an der Universität Würzburg.

1. Kapitel: Vermehrung der Bienenvölker – das Schwärmen
2. Kapitel: Das neue Heim wird ausgestattet
3. Kapitel: Angenehmes Wohnen
4. Kapitel: Die Zusammenarbeit der Bienen

Wie man vielleicht schon in der Namensgebung der Kapitel erkennen kann, werden hier die wissenschaftlich fundierten Informationen nicht trocken vermittelt. Dieses Buch präsentiert das Bienenwissen sehr gut aufbereitet und auch für den Laien leicht verständlich. Schöne Fotos und sehr gute Illustrationen runden die Vermittlung des Wissens ab. Rundum ein sehr gut gelungenes Buch, das sowohl fundiertes Wissen als auch Lesespass bietet.

Und das Ganze hat noch einen netten Aspekt.  Dieses Buch kann bei der Audi Stiftung kostenfrei bestellt werden.

Eine klare Buchempfehlung!

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Quelle Bilder: Audi Stiftung für Umwelt GmbH, www.audi-stiftung-für-umwelt.de

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Honiglikör

Met brauen ist aufwendig und dauert lange. Viel schneller zu einem leckeren Honiggetränk kommt man da durch die Zubereitung von Honiglikör. Für diesen Likör genügt eine Lagerzeit von wenigen Tagen, um einen harmonisch runden Geschmack zu erhalten.

Zutaten: Bio-Honig, weißer Rum, sortenreiner Apfelsaft Boskop, Bio-Zitronensaft

Den ersten Test als Geburtstagsgeschenk und als Getränk bei einer Geburtstagsfeier hat unser Honiglikör schon absolviert. Ein großer Erfolg! Sehr lecker!

Honiglikör mit Honigseife

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Selbstgesiedete Honigseife

Edle Honig-Bienenwachsseife mit Goldpuderprägung

Aus Honig kann man sehr viele leckere und zudem nützliche Dinge herstellen. Neben den selbst hergestellten Lippenpflegestiften ging es nun an ein weiteres Körperpflegeprodukt. Eine selbst gesiedete Honigseife.

Nach einem Seminar zu den Grundlagen im Seifensieden und den ersten einfacheren Seifen sollte es eine Honigseife werden. Diese Seifenart ist etwas komplexer und muss sehr achtsam zubereitet werden. Die Hauptzutaten sind neben Honig und Bienenwachs Kakaobutter, Olivenöl und Kokosnussöl. Die Seifenmasse wurde zum Abkühlen in eine ausgediente Chipsröhre gegossen und danach in Scheiben geschnitten. Die Seifenstücke haben mit Goldpuder und Stempeln individuelle Prägungen erhalten und dürfen jetzt luftig gelagert noch ein paar Monate reifen. Der Duft der Seifen ist herrlich, die Seifenmasse fühlt sich sehr fein an und hinterlässt ein ähnliches Gefühl auf der Haut wie eine edle Hautcreme.

 

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Honig-Salz-Mandel

Wahrscheinlich wird nie eine neue Schokoladenvariante die Klassiker wie Marzipan oder Olympia ablösen können, aber mit der neuen Honig-Salz-Mandel hat Ritter eine nette neue Kombination geschaffen: Vollmilchschokolade mit gerösteten und gesalzenen Mandeln mit Honigüberzug.

Honig ist immer gut und Mandel natürlich auch. Schon im Namen werden diese beiden Inhalte durch Salz verbunden. Spannender Ansatz und auch zu schmecken. Schmeckt insgesamt gut, ich hätte mir aber gewünscht, dass Honig und Salz noch ein wenig klarer zutage treten würden. Ist aber auch verflixt wenig Honig drin und eine Herkunftsangabe der verschiedenen Bestandteile wird auch nicht gegeben.

Angaben auf der Verpackung u.a.:
Kakao 30%
Mandeln 18% = 18g/100g Tafel
Honig 0,8% = 0,8g/100g Tafel
Salz 0,27g/100g Tafel

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Bienen und Kaninchen eingeschneit

Der letzte Winter war ja extrem schneearm und leider war der Heilige Abend auch wieder schneefrei. Aber dafür hat es jetzt kurz nach Weihnachten mal richtig geschneit und das ganze Bottwartal mit einer schönen Schneedecke von rund 10cm bedeckt. Damit sind meine Bienen auch das erste Mal richtig eingeschneit.

Auch der Kaninchenstall hat ordentlich Schnee abbekommen.

Abgesehen von den teilweise schwierigen Verhältnissen auf den Straßen eigentlich sehr schön so.

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Kerzenwerkstatt abgebaut aber Online Shop bleibt weiterhin geöffnet

Nachdem nun längere Zeit immer wieder intensiver Bienenwachsgeruch durch das Haus gezogen ist, müssen wir auf diesen angenehmen Nebeneffekt des Kerzengießens jetzt leider wieder verzichten. Weihnachten ist vorbei, viele Kerzen sind verschenkt und auch ein paar verkauft. Damit ist die Saison vorerst vorbei und die Vorräte sollten ausreichen um noch den ganzen Winter unsere eigenen und andere Bedarfe zu decken.

Wenn man sich selbst mit einem Thema intensiver beschäftigt, achtet man auch genauer auf andere Angebote oder Anbieter. So wie ich auch immer wieder sehr gerne verschiedene Honige probiere, habe ich in der Weihnachtszeit natürlich auch viele Bienenwachskerzen genauer angesehen. Sehr erstaunlich fand ich dabei die hohen Preise, die zum Beispiel auf einem Weihnachtsmarkt offenkundig auch bezahlt werden.
Meine Kerzen sind aufgrund der aufwändigen Herstellung in kleinsten Mengen und dem hochwertigen Material natürlich keine Billigware, aber ganz sicher ihren Preis wert.

Es geht nach dem Kerzengießen aber gleich mit der Hobbyimkerei weiter, denn es stehen noch ein paar neue und noch rohe Zargen bereit. Also ist wieder streichen mit Auro Biolasur angesagt.

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Der neue kleine Kerzenladen

Wie schon einmal geschrieben: Das Kerzengießen ist ein interessantes Nebengebiet der Hobbyimkerei.

Nachdem die Nachfrage nach meinen Kerzen überraschend groß ist, habe ich noch schnell einen kleinen Webshop zusammengebastelt. Mit WooCommerce steht für WordPress ein einfaches und doch funktionsreiches Werkzeug zur Verfügung. Mit den vergleichsweise wenigen Artikeln war der Aufbau des Shops an einem langen Abend zu schaffen.

Jetzt bin ich gespannt, ob und wann Bestellungen eingehen.

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Kerzenproduktion ist angelaufen

Es waren einige Vorbereitungen nötig, aber jetzt ist die kleine temporäre Kerzengiesserei eingerichtet und in Betrieb.

Zum Erwärmen des hundertprozentigen Bienenwachses verwende ich eine sogenannte Bain Marie, das ist ein in der Gastronomie verwendetes Warmhaltegerät, das nach dem Prinzip des Wasserbades oder Simmertopfes funktioniert. Bekannt sind diese Geräte in die unterschiedlich große Edelstahlbehälter eingesetzt werden können zum Beispiel von der heissen Theke oder der Essensausgabe in einer Kantine.

Heute waren vor allem Teelichter an der Reihe. Der Bedarf ist groß und mit den roten Aluschalen sehen sie edel und weihnachtlich aus. Neben 100 Stück mit rotem Becher habe ich auch gleich noch 20 Stück mit Glasschälchen hergestellt.
Eine davon musste dann auch gleich zeigen, was sie kann. Ziemlich genau 4,5 Stunden hat sie gebrannt.

Neben den Teelichtern sind nun auch die ersten großen Kerzen fertig: Stumpenkerze mit Rentierherde, Stumpenkerze in Sternform und Tannenzapfen sind weihnachtliche Motive. Die Stumpenkerze mit den Bienenwaben, der Pflasterstein und der kleine Bienenkorb sind ganzjährige Motive.

Wer für Weihnachten noch ein kleines Geschenk braucht, kann sich gerne melden.

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Kleines Praktikum im Kerzengiessen

Die Bienen sind für den Winter vorbereitet, draussen ist es kühl und früh dunkel. Was jetzt?

Da Weihnachten auch wieder sehr überraschend kommen wird, geht es jetzt ans Kerzengiessen. Die Gelegenheit, einem Profi über die Schulter zu schauen habe ich sehr gerne genutzt.

In dem Raum, in dem wir im Juli unseren Sommerhonig geschleudert haben, riecht es jetzt intensiv nach Bienenwachs. Das reine Bienenwachs wird über dem Wasserbad für das Giessen auf konstanten 65-70°C gehalten. Gut 20 verschiedene Silikonformen stehen bereit. Vom einfachen Teelicht bis zum komplizierten stehenden Engel mit großen Flügeln ist alles dabei. Der Schwerpunkt bei den Motiven liegt aber klar auf dem Weihnachtsgeschäft, bei dem neben dem klassischen Honig vor allem auch Kerzen aus reinem Bienenwachs und Naturkosmetik nachgefragt wird.

Neben der nötigen Materialkunde ging es bei unserem kleinen Praktikum auch um die praktische Handhabung der Formen, d. h. das richtige Rüsten für das Giessen. Der Docht muss in die Form eingelegt werden, die Form mit Gummibändern verschlossen und der Dochthalter auf der Form korrekt platziert werden. Wenn der Docht korrekt ausgerichtet ist, wird das giessbereite Bienenwachs eingefüllt. Die gegossenen Kerzen werden noch im warmen Zustand ausgeformt, da sie dann noch leicht nachbearbeitet werden können und natürlich auch, damit die Form bald für den nächsten Abguss zur Verfügung steht. Einfacher sind da die Teelichter. Hier wird der Wachszylinder in einer Mehrfachform gegossen und der vorgefertigte Docht mit seinem Metallhalter durch das durch einen Nagel beim Giessen ausgesparte Loch gesteckt.

Wer sich für die Kerzen der Imkerei Kranich interessiert, findet sie aktuell bei ebay im Shop „bottwartalimkerei“.

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Wasserversorgung mit Bienenfuttertank

Aufgrund der langen Logistikwege werden die 800 Liter Tanks des Bienenfutters Belgosuc nur als Einweggebinde verwendet. Schade eigentlich. Andererseits eröffnet das auch andere Verwendungsmöglichkeiten. Natürlich ist die Idee, daraus einen Regenwassertank zu machen, sehr naheliegend und schon unzählige Male umgesetzt. Schließlich war in diesen Tanks nur Zuckerlösung und keine Chemikalie.

Hier soll es daher um die Umsetzung gehen. Das klassische Problem ist, dass ein so genutzter Tank üblicherweise überläuft, wenn er voll ist. Man kann zwar manuell den Zufluss abstellen, aber was ist, wenn man im richtigen Moment nicht zuhause ist? Entweder also übergelaufen oder nicht voll.

Abhilfe kann ein geschlossenes System schaffen. Der Tankdeckel bleibt verschlossen und über eine seitliche Verschraubung wird ein Schlauch wasserdicht angeschlossen. Über diesen zwischen Regensammler und Tank leicht schräg verlaufenden Schlauch wird bei Regen der Tank befüllt. Ist der Tank voll, staut sich das Wasser im Schlauch zurück und das Regenwasser läuft über den Regensammler in das Fallrohr und damit in die Kanalisation. Nebenbei kommt auf diese Weise auch weniger Dreck in den Tank. Damit sich im Tank weniger Algen bilden und sich der weisse Tank besser in die Umgebung einfügt, wird er im Frühjahr ggf. noch mit einer Verkleidung aus natürlichem Material versehen.

Zur Bewässerung des Gartens ist über den Auslauf des Tanks ein Schlauch und eine leistungsfähige Gartenpumpe angeschlossen. Mit dieser Pumpe können die 800 Liter sauberes Regenwasser sehr komfortabel zum Giessen und Beregnen eingesetzt werden.

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Test mit Studioleuchten

Schon mal versucht, gute Bilder von Gegenständen wie Honiggläsern oder ähnlichem zu machen?

Früher oder später kommt man an den Punkt, dass das Licht zum Thema wird. Ich habe meistens mehrere Schreibtischlampen aus dem schwedischen Möbelhaus mit normalen Entergiesparlampen verwendet. Oft ist es damit zu dunkel oder zu punktuell beleuchtet. Man kann mit Picasa und Co zwar auch am Rechner noch viel korrigieren, aber gute Ausgangsdaten sind immer der bessere Weg.

Lösung?

Kurzentschlossen habe ich ein Fotostudioset mit zwei großen Softbox-Schirmlampen bestellt. Diese Stativlampen verfügen über spezielle Fotoleuchtmittel mit 5.500 Kelvin. Das ist ordentliches Licht und bietet viel mehr Möglichkeiten als die alten Schreibtischlampen. Auch das Hintergrundsystem mit zwei Stativen und einer Querstange ist sehr hilfreich, allerdings sind die Stoffe der drei backdrops qualitativ nicht der Hit. Die Falten lassen sich kaum entfernen. Ich habe daher noch einen backdrop aus schwarzem Bühnenmoltonstoff aus deutscher Herstellung bestellt. Das sollte dann zum guten Licht auch noch den guten Hintergrund bringen.

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Spam-Kommentare

Nachdem in den letzten Tagen die Anzahl von Spam-Einträgen in den Kommentaren rasant angestiegen ist, habe ich diese Funktionalität jetzt abgeschaltet.

Ich freue mich natürlich auch weiterhin über ernst gemeinte Kommentare, Hinweise, Lob und Kritik.
Bitte dazu den klassischen Weg per Mail wählen: kontakt@bottwarbienen.de

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Ein langsamer Strom goldglänzender Magma

Wie flüssige, goldene Magma fliesst der schon etwas kristallisierte Sommerhonig aus dem Edelstahlabfüllbehälter in die Gläser. Es braucht dieses Mal sehr viel Zeit und es war auch höchste Zeit.

Nachdem mir aufgefallen ist, dass der Honig in den schon abgefüllten Gläsern trüb geworden ist und Kristalle bildet, habe ich die restlichen 7 kg im Abfülleimer kontrolliert. So mag ich den Honig eigentlich sehr gerne. Er ist nicht mehr so flüssig, dass er einem vom Brötchen rennt, aber er ist auch noch schön weich und lässt sich leicht aus dem Glas holen. Es hat also gedauert bis die jeweils 250 Gramm aus aus dem Quetschhahn ihren langsamen Weg in die 28 Gläschen gefunden haben. Aber an so einem regnerischen Nachmittag ist es eigentlich auch egal. Dieses Mal war wirklich keine Gefahr, dass man mal ein Gläschen überfüllt, weil der Hahn nicht zum idealen Zeitpunkt geschlossen ist. Nachdem die Gläschen dann noch ihre Etiketten bekommen haben, ist für dieses Jahr auch Schluss mit der Honigverarbeitung.

Jetzt bleibt nur noch, diesen herrlichen Bio-Sommerhonig zu geniesen …

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Mäusegitter

So langsam geht es an die letzten Vorbereitungen für den Winter. Die Ameisensäurebehandlung ist erledigt und die Völker erhalten noch ihre letzten Futterrationen. Damit sie das Futter auch für sich haben und keine ungebetenen Besucher in den Stock können, werden die Beuten mit Mäusegittern gesichert.

Im Imkerhandel gibt es verschiedene Lösungen, die aber meistens mit Schrauben oder Reißnägeln befestigt werden müssen. Am einfachsten ist es aber, ein Stück Gitter in L-Profil einfach unter die Beute zu klemmen und damit das Flugloch mit dem Gitter abzuschließen. Diese Methode funktioniert bei meinen Beuten aber nicht, da ich bei meinen Beuten Ansteck-Flugbretter verwende. Diese Anflugbretter bleiben auch im Winter an den Beuten, damit die Bienen bei entsprechendem Wetter wie gewohnt gut anfliegen können. Das dunkle Anflugbrett erleichtert aber auch die Beobachtung und die Kontrolle des Volkes.

Als einfache Lösung habe ich aus Hasenstallgitter U-Profile gebogen. Die Maschenweite ist mit 10mm etwas größer als ideal, allerdings ergibt sich durch diesen Abstand die Möglichkeit die U-Profile immer nach dem Querdraht zu biegen um die passende Größe zu erhalten. Durch die umgebogenen Ecken stützt sich das Mäusegitter auf den seitlichen Leisten im Hochboden ab und kann daher nicht ganz in den Boden rutschen.