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Uni Hohenheim, Besuch bei Landesanstalt für Bienenkunde

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Uni Hohenheim ist für den interessierten Imker eigentlich immer präsent. Veröffentlichungen in den Fachzeitzeitschriften, Vorträge auf Tagungen oder das umfangreiche Kursangebot zeugen von der hochmotivierten und nachhaltigen Arbeit für das Wohl der Honigbienen, durch die wissenschaftlichen Studien aber auch durch die praxistaugliche Vermittlung dieses Wissens.

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Am Tag der offenen Tür der Universität Hohenheim hat man die Möglichkeit, diese Arbeit auch vor Ort kennen zu lernen. An vielen Stationen im Institutsgebäude und dem Freigelände gibt es vieles zu sehen. Für jede Interessenlage ist etwas dabei. Mikroskopie von Bienen, Fachvorträge über Theorie aber auch mit direkter Praxisbegleitung am Bienenstock oder -schwarm. Großen Andrang gabe es auch immer im Schleuderraum. Beim Honigschleudern dabei zu sein und direkt etwas vom frischen Honig zu schlecken ist für jedes Kind und jeden Nicht- oder vielleicht Nochnichtimker sicher ein tolles Erlebnis.

Ganz besonders begehrt war trotz des trüben Wetters der Stand mit dem Honigeis. Meine Favorit ist das Edelkastanienhonigeis.

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Bienen, Eidechsen und Blindschleichen

Von Anfang an lebten neben den Bienen auch immer einige Eidechsen zwischen dem aus Holzpaletten aufgebauten Bienenstand. Immer wieder sieht man sie zwischen den Beuten oder sogar auf den Flugbrettern in der Sonne liegen. Dieses Mal traute sich sogar eine Blindschleiche heraus. Sie war allerdings schneller in Ihrem Versteck verschwunden, als das Ausziehen der Imkerhandschuhe und das Fotografieren mit dem iPhone dauert.

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Vorbereitung für weiteren Bienenstandort

Da das Wetter in den letzten Wochen sehr schlecht und vor allem sehr nass war,  konnten die Vorbereitungen für den neuen Bienenstandort am Lerchenberg erst jetzt beginnen. Diese Streuobstwiese hat Luftlinie rund 1,5km Abstand zum Bienenstandort am Forstberg, ist aber durch ein Waldstück getrennt. Zu weit entfernt dürfen die Bottwarbienen nicht stehen, da weite Wege auch mehr Zeitbedarf bedeuten.

Apropos Wetter… Dass es an diesem Freitag abends nicht geregnet hat war prima, aber die Temperatur war dann doch etwas extem.

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Grundsätzlich lasse ich die Wiesen immer so lange wachsen, bis die Gräser und Wiesenblumen Samen bilden können. Gemäht wird mit einem Balkenmäher, um den Lebensraum Wiese nicht zu zerstören. Im Gegensatz zu den stets niedrig gemähten Wiesen findet man hier in großer Zahl Honig- und Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen, Schmetterlinge und weitere fliegende Insekten. Am Boden tummeln sich Eidechsen, Weinbergschnecken und so weiter.

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Zur Orientierung sind nun die ersten Paletten platziert. Sobald alles vorbereitet ist, werden einige Bottwarbienenvölker an den Lerchenberg umziehen.

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Zwei Schwärme in einem Kirschbaum

Die Info kam am Samstag Vormittag von einem befreundeten Imker aus Großbottwar: Ein Schwarm im Baum, hast Du Zeit?

Also gleich die Kontrolle der Völker am Forstberg unterbrechen, die universelle Transportbox (ein Kunstschwarmkasten) einpacken und los gehts. Es waren sogar 2 Schwärme, die mit nur rund 30cm Abstand aber in rund 4-5m Höhe am gleichen Ast hingen. Also noch zweite Kiste holen und Leiter. Der erste Schwarm war erstaunlich groß, ließ sich aber ohne Komplikation mit der Transportbox einfangen. Es zeigte sich schnell, dass die Königin im Kasten war und da ja noch der zweite Schwarm im Baum war, wurden die Bienen in eine Beute umgefüllt.

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Der zweite Schwarm ließ sich auch problemlos vom Baum holen und erhielt ebenso eine Beute, die mit etwas Abstand auch am Boden ihren Platz für den Tag fand.

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Inzwischen sind beide Völker zu einem anderen Standort umgezogen und haben es sich in ihren Kästen eingerichtet. Sie bauen fleissig Waben aus und die Königinnen legen gut.

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nearBees gewinnt greenTec Award

Sonntag, 29. Mai 2016:

1  Honig schleudern bei den Bottwarbienen
2  GreenTec Award 2016 in der Kategorie Lifestyle für nearBees
3  Eingang einer Bestellung via nearBees für 400g Waldhonig nach Stuttgart

Herzlichen Glückwunsch also an Viktoria, Michael und das ganze Team von nearBees!

Meine Stimme alleine kann es ja nicht gewesen sein, die diese clever erdachte und clever gemachte Online-Plattform für Honig von nebenan ganz nach vorne gebracht hat!


Preisträger in der Kategorie Lifestyle
nearBees – Honig von Nebenan
nearBees GmbH

Der Honig hierzulande stammt größtenteils nicht aus Deutschland. Meist wird er importiert – jedoch mit schwerwiegenden Folgen. Honig lässt sich zwar importieren, die Bestäubungsleistung der Bienen aber nicht und genau diese tragen maßgeblich zur Lebensmittelsicherheit und dem Erhalt der Artenvielfalt bei. Das vieldiskutierte Thema des Bienensterbens ist schon lange kein Geheimnis mehr. nearBees – Honig von Nebenan hat es sich zum Ziel gesetzt, den Rückgang der Bienenpopulation zu bekämpfen und gleichzeitig eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft zu erhalten. Auf einer Online-Plattform bringt sie lokale Imker und Honigliebhaber einfach und unkompliziert zusammen. In der neuartigen CO2- und ressourcensparenden Verpackung erfolgt der Versand des Honigs von Nebenan bequem und klimaneutral per Post.

Zur Website von nearBees

Diese Idee fand bei der Jury der GreenTec Awards großen Anklang und nearBees dürfen sich nun über den ersten Platz in der Kategorie Lifestyle 2016 freuen. Heute fand die feierliche Vorab-Preisverleihung in den Räumen von nearBees in München statt. In Anwesenheit von GreenTec Awards-Initiator Sven Krüger überreichte Johannes Ippach, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Kategorie-Paten Markenverband, die GreenTec Awards-Urkunde an Viktoria Schmidt von nearBees.

Quellen: http://www.greentec-awards.com/wettbewerb/preistraeger-2016.html, Beitragsbild: Tweet von @nearBees 30.05.2016

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Erster Honig 2016 – Frühjahrsblütenhonig

Honig ernten ist jedes Mal etwas Besonderes. Wie wird er schmecken? Lassen sich Unterschiede zwischen den einzelnen Bienenständen erkennen? Welchen Wasseranteil hat er? Wie viel Honig gibt es?

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Eigentlich waren wir davon ausgegangen, dass es in diesem Frühjahr nur wenig Honig geben wird. Es war immer wieder kalt und regnerisch. Aber ganz offensichtlich haben die Bottwarbienen die doch vorhandenen schönen Tage sehr intensiv ausgenutzt. Der Honig ist in Geschmack und Qualität sehr gut geworden. Wie immer wurden die Honigwaben der verschiedenen Standorte getrennt geschleudert und getrennt in Edelstahlbehältern gelagert. Damit lassen sich kleine Unterschiede in Farbe und Geschmack auch später noch nachvollziehen und der Honiggenuss wird noch interessanter. Nicht nur beim Wein im Bottwartal spielt die Lage eine Rolle, auch beim Honig der Bottwarbienen gibt es feine Unterschiede zu erschmecken.

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Auch in der Menge ist die Ernte gut ausgefallen. Der schon langsam knapp werdende Bestand des Blütenhonigs aus 2015 findet damit nahtlos seinen Nachfolger und die Versorgung mit Frühjahrsblütenhonig ist sichergestellt.

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Ihr müsst die Stifte finden!

Neuimker werden ist mit unerwarteten Herausforderungen verbunden. Das müssen auch die Teilnehmer bei Kurs in Großbottwar immer wieder feststellen. Manche Dinge klangen in der Theorie so logisch und einfach nachvollziehbar. Wenn man dann aber vor dem offenen Kasten steht …

Eine Aussage, die man vom erfahrenen Imker öfter hört: „Ihr müsst nach den Stiften sehen. Wenn ihr die gefunden habt, ist die Königin da und legt. Dann ist alles gut.“

Aber das kann manchmal dauern, bis alles wieder gut ist. Diese Stifte sind verdammt klein und mancher „Imkerlehrling“ kämpft mit dem Lichteinfall und seiner Sehfähigkeit. Aber mit etwas Unterstützung folgt dann mehr oder weniger schnell ein deutliches „Da sind Stifte!“ Jetzt ist wieder alles gut…!

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Pollen gehen in die Falle

Ich habe nicht geplant, neben Honig und Wachs auch Pollen meiner Bienen zu gewinnen. Andererseits wollte ich gern einmal selbst versuchen, wie Pollen gewonnen werden können. Ich habe mir eine Pollenfalle beschafft, die zu meinem Beutentyp passst und vor das Flugloch gesetzt werden kann. Zur Befestigung wird die Pollenfalle unter dem Beutenboden festgeklemmt. Im Durchgang durch diesen Kasten befindet sich ein Lochgitter aus Kuststoff mit runden Löchern in der Größe des Bienenkörpers. Schlüpfen Bienen hindurch, werden die Pollenhöschen abgestreift und fallen durch ein Edelstahlgitter in eine Holzschublade. Dort können sie später entnommen werden.

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Nach Anbringen der Pollenfalle hat es einige Zeit gedauert, bis die Bienen den neuen Eingang gefunden haben. Aber nach ca. 10 Minuten war alles wieder geregelt. An diesem sehr sonnigen Tag war mittags auch sehr starker Flugbetrieb.

Ich habe die Pollenfalle für jeweils ca. 1,5-2 Stunden an zwei Völkern angebracht. Die Ausbeute in dieser Zeit waren ca. 3 Esslöffel voll verschiedener Pollen.

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Königinnenzucht

Bisher habe ich meine Bienenvölker vermehrt, indem ich Ableger gebildet habe. D.h. offene Brut oder bereits gebildete Weiselzellen werden in einer separaten Beute an einen anderen Standort verbracht. Die Bienen des Ablegers werden dann die Königin nachziehen und mit ihr das neue Volk bilden.

Man kann jedoch auch mit Zuchtrahmen ganz gezielt Königinnen nachziehen. Mit Unterstützung befreundeter Imker habe ich das diese Saison zum ersten Mal versucht. Ich habe hier nur die wesentlichen Schritte nachgezeichnet, die detaillierte Vorgehensweise mit den tagesgenauen Angaben kann der Fachliteratur entnommen werden.

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Ein Sammelbrutableger wird gebildet und die dann gebildeten Weiselzellen werden bewusst gebrochen. Zuchtrahmen werden vorbereitet und in die Beute mit eingehängt, damit die Bienen diese Rahmen putzen und sozusagen für die Königinnenlarven vorbereiten. In die Zuchtnäpfchen werden Larven einer ausgesucht guten Königin mit einer Umlarvnadel umgesetzt und in das Pflegevolk gegeben. Aus den 20 Larven haben die Bienen 8 Weiselzellen gebildet.

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Drei dieser Weiselzellen habe ich direkt in einen 3er-Ablegerkasten umgesetzt in dem die Königinnen dann direkt in den Ableger geschlüpft sind.

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Die verbliebenen 5 Weiselzellen wurden mit Käfigen versehen und mit jeweils 3 Pflegebienen zurück in den Sammelbrutableger eingehängt.

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In den Käfigen sind 3 Königinnen geschlüpft. Eine Königin ist nicht geschlüpft und eine weitere offenbar beim Schlüpfen eingegangen. Rechts im Bild eine Zelle, bei der der Deckel sauber abgetrennt ist und die Königin geschlüpft.

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Der Sammelbrutableger wurde in drei Beuten aufgeteilt und mit jeweils einer Jungkönigin versehen. 2 Beuten wurden an einen anderen Standort umgesetzt, die Basis des Sammelbrutablegers ist an seinem Standort geblieben.

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Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass alle 6 Königinnen wohlbehalten von ihrem Hochzeitsflug zurückkommen und die Gründung der neuen Völker damit erfolgreich verläuft.

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Dampfwachsausschmelzer selbst gebaut

Wenn ich im Herbst die nicht mehr benötigten alten Brutwaben ausschmelze, verwende ich normalerweise einen professionellen Dampfwachsausschmelzer mit einem großen Edelstahlbehälter und einem Bodensieb zum Auffangen der Puppenhäutchen und anderem groben Schmutz, der nicht in das Wachs gelangen sollte. Dieses Gerät kostet wie viele schöne und gute Gerätschaften in der Imkerei in der Anschaffung mehrere hundert Euro. Glücklicherweise kann ich mir dieses Gerät beim Imkerfachhändler meines Vertrauens  bei Bedarf ausleihen. Das ist okay für große Mengen.

Aber was tun, wenn man mal ein paar Waben anfallen und das Wetter auch nicht immer für den Sonnenwachsausschmelzer taugt?

Im Internet bin ich schon auf einige Wachsausschmelzer gestoßen, die auch nicht immer den Eindruck einer Serienfertigung gemacht haben. Zum Beispield die Kombination aus Alukiste und Dampferzeuger und ähnliches. Warum also nicht selbst einen kleinen und bewusst günstigen Dampfwachsausschmelzer bauen?

Dieses Gerät sollte einfach und sehr günstig sein, aber auch nicht allzu viel Platz beanspruchen.

Bestandteile:

  • Dampferzeuger (Tapetenablöser Wagner W14)
  • IKEA Kiste (diese Kisten verwende ich auch bei der Honigernte als Transportkisten)
  • Gewindestange, Fittings, Muttern und Dichtungen aus dem Baumarkt
  • Vorhangstoff als Seihtuch

Mit den Gewindestangen habe ich die Aufhängung für die Rähmchen dargestellt. In meinem Fall mit dem Abstand für Deutsch Normal. Ein Kugelhahn mit einem Rohrstück dient als Auslass, ein Doppelnippel mit Muffe als Einlass für den Dampf. Das Ganze ist in weniger als einer Stunde zusammengebaut. Es passen 8-10 Rähmchen in die Kiste. Die Gesamtkosten betragen rund 60-70 Euro. Wobei der Tapetenablöser (30 Euro) unverändert zum Einsatz kommt und daher natürlich weiterhin auch für seinen eigentlichen Bestimmungszweck verwendet werden kann.

Ausschmelzen der Rähmchen:

  • Vorhang/Seihtuch einhängen
  • Deckel auflegen und Tuch mit Verschlussclips zwischen Kiste und Deckel festklemmen
  • Dampferzeuger anschließen und starten
  • Dampf erhitzt Innenraum, Wachs läuft herunter und zusammen mit dem kondensierten Wasser durch das Tuch ab
  • Wasser und Wachs fliessen in den Eimer, wo das Wachs sich vom Wasser trennt und erstarrt

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Fazit:

Dieser einfache Wachsausschmelzer funktioniert tadellos. Er ist kompakt und schnell einsatzbereit. Für kleinere Mengen eine sehr gute Lösung abseits der Profigeräte.

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Neuimker machen große Fortschritte

Die Neuimker des Kurses bei Jürgen Kranich haben ihre Beuten in einer schönen Reihe unter den Obstbäumen platziert. Mit dabei sind zwei Kästen, die von der Bottwarbienen-Neuimkerin betreut werden. Dieses Mal waren die Damen etwas aufgebracht, als es Zeit für Schwarmkontrolle und Co war. Kann man verstehen, das Wetter war feucht und warm.

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Allerdings sind diese beiden Völker grundsätzlich etwas temperamentvoller, wie es sich eben für Bienen mit Buckfast-Einschlag gehört. Aber genau das macht sie ja auch interessant. Nur zwei der Bottwarbienenvölker haben zu diesem Zeitpunkt bereits einen Honigraum nahezu komplett gefüllt. Eben auch eines der beiden Kursvölker.

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Die Drohnenrahmen waren auch reif für das Ausschneiden. So muss es idealerweise aussehen:

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Zum Schluss ist uns auch noch dieses kleine Wesen über den Weg gelaufen. Wie gesagt, sehr feuchter Tag.

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Rähmchen aus der Geschirrspülmaschine

Mehrere erfahrene Imker hatten mir berichtet, dass man Rähmchen in einer alten Geschirrspülmaschine wieder sauber bekommt. Es gibt ja sehr schöne Arbeiten in der Imkerei, z.B. alles was am Bienenvolk passiert, aber leider auch Aufgaben, die eben einfach nur gemacht werden müssen. Bei mir gehört das Säubern der Rähmchen nach dem Ausschmelzen des Wachses dazu. Mit dem Stockmeisel abkratzen ist mühsam und langwierig. Daher hatte ich auch noch einen großen Karton mit alten Rähmchen in der Garage.

Ich wollte es mit einer alten Spülmaschine versuchen. Einige Zeit habe ich die ebay und diverse Kleinanzeigenportale durchstöbert. Leider waren die angebotenen Spülmaschinen entweder schon sehr alt und runtergekommen oder jung und noch erstaunlich teuer. Teurer sogar als ein neues Gerät eines deutschen Herstellers aus meiner Region. Schnelle Entscheidung: Eine neue Geschirrspülmaschine online gekauft und in der Waschküche neben Waschmaschine und Trockner platziert.

Ich war gespannt auf den ersten Versuch. Von befreundeten Imkern habe ich den Tipp bekommen, ca. 5-10g Natron (Natriumhydrogencarbonat NaHCO3) pro Spülgang zu verwenden und das Programm mit der höchsten Temperatur zu nutzen. Nach jedem zweiten Durchgang sollte die Maschine einmal leer durchlaufen, um die Maschine und die Schläuche durchzuspülen.

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Es hat sich gelohnt, das Waschen der Rähmchen funktioniert sehr gut. Sie wurden sehr gut sauber. Natürlich nicht mehr wie neu, aber nach dem Trocknen kann ich die Drähte wieder nachspannen und die Rähmchen sofort wieder nutzen.

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Praktisch ist es natürlich, dass in dieser Maschine auch Eimer, Stockmeisel und andere Gerätschaften meiner Hobbyimkerei schnell und effizient sauber werden.

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Balkenmäher statt Rasenmäher

Blühende Landschaften blühen nur, wenn man sie auch lässt. Das ist nicht nur gut für die Bienen, sondern auch für Gräser und Wiesenblumen und die Tierwelt auf den Wiesen.

Nachdem ich rund um die Bienenstände der Bottwarbienen überwiegend mit der Sense von Hand gemäht habe, kommt ab diesem Jahr ein Balkenmäher am Bienenstand und den Streuobstwiesen zum Einsatz.

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Quelle: Mitteilungsblatt Gemeinde Oberstenfeld KW19/2016

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Auswintern und Honigräume

Das Wetter pendelt zwischen wunderschönem Biergartenwetter und schmuddeligem Regenwetter. So unterstellt man es dem April doch auch immer…!

Inzwischen sind alle Völker ausgewintert und auch schon die Honigräume aufgesetzt. Im Moment blühen noch Schlehen und Aprikosenbäume. Spätestens, wenn die Kirschen und der Löwenzahn zu blühen beginnen, soll alles bereit sein.