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Starke Völker brauchen Platz

Inzwischen haben sich meine Völker ganz klar positioniert: 3 geben auf der Autobahn Vollgas, 2 bewegen sich verhalten im Stadtverkehr und bei einem hat sich der Motorschaden bestätigt und es startet nicht mehr.

Die starken Völker haben bereits mit Wildbau nach oben begonnen, da hier aufgrund des Notfallfutterteiges noch etwas Raum war. Alle Völker haben Brut in allen Stadien und tragen neben Pollen für die Aufzucht auch schon recht viel Nektar ein. Damit genug Raum ist und durch Umlagern auch Platz für das wachsende Brutnest geschaffen werden kann, habe ich kurzerhand auf alle Kästen Honigräume aufgesetzt.

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Auch am Insektenhaus ist starker Betrieb. Die Mauerbienen umfliegen das Haus in größerer Zahl und scheinen sich auch schon Gedanken zur neuen Brut zu machen.

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Der Aprikosenbaum in der direkten Nähe der Bienenstöcke beginnt zu blühen und wird von den Bienen entsprechend stark beflogen.

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Wildbienen am Insektenhaus geschlüpft

Nachdem wir am 1. April 2014 beobachten konnten, wie Wildbienen der Gattung Gehörnte Mauerbiene unser Insektenhaus angenommen haben und dort ihre Brut untergebracht haben, konnten wir nun am 28.03.2015 das Ergebnis bestaunen. Am Insektenhaus flogen ca. 20 Mauerbienen umher. Jetzt sind wir gespannt, ob es damit auch zu einer noch stärkeren Eiablage kommen wird und sich hier eine kleine Mauerbienenkolonie entwickeln wird.

In dem mit Stroh gefüllten Kasten in der Mitte des Insektenhauses hat sich ein noch sehr kleines Wespenvolk angesiedelt. In der Form unterscheiden sie sich etwas von den üblichen Vertretern und wir werden mal versuchen herauszufinden, was das für welche sind. Wenn sie sich nicht zu stark ausdehnen und friedlich sind, dürfen sie natürlich auch bleiben.

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Paletten zu Bienenständen

Für die einen waren es große und unterschiedliche Einwegpaletten und für mich der Baustoff für neue Plattformen zur Aufstellung von Bienenstöcken.

Normalerweise werden Einwegpaletten einfach zu Brennholz zersägt. Aber mit etwas Zeit und einem Karton Nägel lassen sich daraus auch Plattformen bauen, auf die dann später Beuten aufgestellt werden können. Dieses Holz bleibt unbehandelt und darf auch Patina entwickeln. Die vier Podeste sind jeweils ca. 62 cm tief und unterschiedlich lang. Auf dem Bild liegen die Plattformen aufeinadergestapelt auf einer klassischen Palette. Nächster Schritt ist die Aufstellung auf dem Baumgrundstück.

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Vulkan Beehive

Eigentlich lese ich selten die Zeitschriften der Fluggesellschaften, die man üblicherweise neben den Spucktüten und den Sicherheitsunterweisungen in der Tasche des Vordersitzes vorfindet. Aber nach drei Flügen in zwei Tagen sind meine beiden Zeitschriften nahezu ausgelesen und als dann aufgrund des neuen Planungssystems am Flughafen Schiphol in Amsterdam auch noch lange auf dem Vorfeld in der Maschine gewartet werden musste, habe ich mir den Holland Herald von KLM eben doch mal angeschaut. Zu meiner Überraschung fand ich einen interessanten kleinen Artikel über interessante große Bienenbeuten. Dagegen sind meine bunten Einfachbeuten eben genau das: einfach. Beehive goes architecture!

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Weitere schöne Bilder dieser Bienenbeuten finden sich auf der Webseite von Snøhetta.

Vulkan Beehive

Architecture, Landscape and Interior
2014
Location: Oslo, Norway
Status: Completed
Bees are among the world’s most important food suppliers. One third of the world’s food production is depending on pollination, where bees play the largest role.
The Vulkan Bigård project at Mathallen is a partnership between Aspelin Ramm, Scandic, Sparebankstiftelsen DNB, ByBj Birøkterlag, Heier Du Rietz, and Snøhetta.
By creating these beehives, we bring more bees to the city. We want to give visitors information on how they can contribute to the environment, and create involvement around bees.

The two beehives are appropriately placed at Mathallen, on the rooftop of Dansens Hus, not only for the food and honey relationship, but also naturally and contextually with many of the green spaces in the area, such as Akerselva and Kolonihagen Grünerløkka.
The natural honeycomb geometry was our inspiration for the form and pattern.
Having two intersecting hexagonal volumes to create the form, which were then adjusted in height and width to fit with the needs of the beekeeper. Using a light colored wood with a finish that is honey in tone was also a relationship that we wanted to create and present.

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Quelle Text und Bilder: Snøhetta, Architecture, Landscape, Interior and Planning, Brand Design, www.snohetta.com

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Flugbetrieb – mehr und weniger stark

Nachdem es zumindest tagesweise wieder schönes Wetter gibt, sind auch die Bienen wieder aktiv. Mehr oder eben weniger. Drei der Völker sind sehr stark, zwei scheinen es langsamer angehen zu lassen und ein Volk wird es eher nicht schaffen.

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VHS Marbach: Magister Andreas Picus der Bienenpfarrer aus Beilstein

Veranstaltet von der Volkshochschule Marbach und dem Bienenzüchterverein Marbach hielt Professor Dr. Hermann Ehmer im historischen Schlosskeller seinen Vortrag über Magister Andreas Picus (1543-1609).

  • Prof. Dr. Ehmer arbeitete an Ortsgeschichte von Beilstein, als ihm ein Brief aus der Markt Brandenburg an Pfarramt in die Hände fiel. Es handelte sich um eine Anfrage von 1892 nach dem Bienenpfarrer, der rund 300 Jahre früher hier gewirkt hat und ein Büchlein über Bienen verfasst hatte.
  • Ehmer forscht nach dem Buch und findet es in einer Bibliothek in Paris und in der Bamberger Staatsbibliothek. Von dort erhält er eine Kopie des „Tractetlein von dem Ihmen“

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  • Andreas Picus: 1543 geboren, in Tübingen studiert und als Lehrer an Klosterschule Blaubeuren tätig, dann Pfarrer in Birkenfeld, 1573 als Pfarrer nach Beilstein gekommen und 35 Jahre dort tätig.
  • Protokolle der Visitationen sind noch erhalten, anfangs hatte er Streit mit dem Vogt und die Gemeinde nicht mit ihm zufrieden. Die Klagen ließen aber nach und er wurde zunehmend akzeptiert.
  • Nebenbeschäftigungen von Pfarrern waren damals kaum bekannt, später wurde zur Versorgung Vielfältiges unternommen, unter anderem auch Bienenzucht betrieben, die sonst nur in Klöstern nachweislich betrieben wurde.
  • Picus ist einer der ganz wenigen Pfarrern der damaligen Zeit, von dem eine Nebentätigkeit bekannt ist.
  • Erster Druck des Büchleins erfolgte 1592, ein einziges Exemplar der Erstausgabe ist in der Nationalbibliothek in Wien erhalten.
  • Im Titel wurde die Benennung „Immen“ bei späteren Nachdrucken in „Bienen“ verändert. Damit ist auch die Verbreitung außerhalb Württembergs erkennbar.
  • Grabmal in der Magdalenenkirche in Beilstein zeigt humanistische Bildung von Picus, auch Büchlein folgt der humanistischen Lehre guter Rede von Einführung bis Usus – dem Nutzen.
  • Schon in „Georgica“, einem Gedicht über den Landbau, führt Vergil (70 vChr.-19 n.Chr.) die Bienenzucht als einen von ingesamt 4 Bereichen der Landwirtschaft auf, Picus bezieht sich auf das Vorbild von Vergil.
  • Apisstier der antiken Literatur und Apis der Biene
  • Damaliger Wissensstand: 3 Arten der Bienen, der König, Arbeitsbienen, Drohnen
  • Picus beschreibt das Schwärmen als Auszug der Hofstaats mit seinem König. Lärm sollte das verhindern können. Das Einfangen des Schwarms wird ausführlich beschrieben. Picus empfiehlt dabei die Verwendung von Handschuhen und rät zur Vermeiden von schlechten Gerüchen.
  • Behandlung von Stichen solle mit frischer Erde, Honig oder dem eigenen Urin erfolgen.
  • Gewinnung von Honig und Wachs und deren Verwendung ist ebenso wesentlicher Teil der Ausführungen.
  • Verwendung von Wachs für Pflaster, Siegelwachs, Schiffsabdichtung aber natürlich auch Kerzen und Fackeln.
  • Büchlein war über rund 150 Jahre ein Standardwerk zum Thema Bienenzucht, es wurde bei späteren Drucken nachgebessert und aktualisiert. Da es sich um normale Haushaltsliteratur handelte, sind nur ganz wenige Exemplare erhalten. Insgesamt geht Prof. Ehmer von 11 verschiedenen Ausgaben aus.

Prof Ehmer hat sich mit Unterbrechungen nun rund 32 Jahren mit der Suche nach Informationen zu Picus verbracht

Prinzipien und Grundsätze des Imkerns werden noch heute in gleicher Weise befolgt. Dieses Wissen war in Mitteleuropa nach dem dreißigjährigen Krieg in Vergessenheit geraten. Noch heute werden immer neue Erkenntnisse über die Honigbiene durch Forschung gewonnen. Das angeblich so gut erforschte Tier bietet eine sehr lange Tradition und Erfahrung, aber auch immer wieder Neues und Überraschendes.

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Flow Hive: Honey on Tap Directly From Your Beehive

Seit einiger Zeit geistert die Information durch das Internet, dass australische Imker an einer technischen Lösung arbeiten, den Honig direkt mit einem Hahn aus der Beute abzuzapfen. Das Ganze scheint ernst gemeint zu sein und ist sicher auch ein aus technischer Sicht ein interessanter Gedanke. Für mich ist das aber nicht unbedingt ein „must have“. Die Honigernte ist mit der schönste Teil der imkerlichen Arbeit. Eine Technisierung der Arbeiten rund um das Bienenvolk ist sicher eher diskutabel, aber eine weitere Technisierung im Bienenvolk erscheint mir nicht unbedingt der richtige Weg zu sein.

Im Blog von Melifera wurde das Thema Flow Hive detailliert behandelt. Ein empfehlenswerter Artikel.

Webseite von Flow Hive.

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Frühjahrsdurchsicht und Futterteig

Heute habe ich meine Bienenkästen zum ersten Mal geöffnet, um zu prüfen wie die Völker über den Winter gekommen sind und um ihnen zur Sicherheit etwas Futterteig zur Verfügung zu stellen. Das Flugverhalten der drei in der Sonne stehenden Völker war in den letzten Tagen und Wochen bereits besser, als bei den drei im Schatten stehenden Völkern. Dieser äußere Eindruck hat sich auch in den Beuten bestätigt. Die drei Sonnenvölker erscheinen groß und vital. Sie tragen intensiv Pollen ein, was ein klares Anzeichen für Brutaktivität ist.

Von den drei Schattenvölkern erscheinen zwei in gutem Zustand, wenngleich auch deutlich weniger aktiv wie die Sonnenvölker. Ein Volk ist offenbar schlecht über den Winter gekommen. Es sind im Vergleich sehr viel weniger Bienen und sie sind auch deutlich inaktiver.

Jedes Volk hat einen halben Beutel Futterteig als Anschubhilfe erhalten.

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Erster Kundenstammtisch bei der Imkerei Kranich

Da es öfter einmal die Frage nach einem Erfahrungsaustausch unter den Imkern gab, hat Jürgen Kranich alle Kunden seines Grossbottwarer Imkerladens für den 13. März 2015 zum ersten Kundenstammtisch in die Gipshütte nach Winzerhausen eingeladen. Mehr als 20 Imkerinnen und Imker sind seiner Einladung gerne gefolgt, um bei diesem Kennenlernen und Erfahrungsaustausch mit dabei zu sein.

Nach einer kurzen Einführung durch Jürgen haben wir eine klassische Vorstellungsrunde gemacht. Viele der Teilnehmer haben in den letzten Jahren Imkerkurse bei Jürgen oder einem Bienenzüchterverein gemacht. Das Spektrum der Teilnehmer war weit gefächert, von der Hobbyimkerin, die aktuell kein Volk hat, bis zum Berufsimkermeister, der neben seinem beruflichen Aufgabengebiet auch privat noch rund 90 Völker bewirtschaftet.

Jeder hat neben seiner Völkerzahl auch über die Winterverluste Auskunft gegeben. Dabei zeigte sich, dass die anwesenden Imkerinnen und Imker offenbar weniger Verluste haben, als aktuell auch in unserem Raum berichtet wird. Bei der Wahlkreisversammlung am Vortag war beispielsweise von Verlustraten in der Größenordnung von rund 70% die Rede. Ich würde an dieses Stelle einfach einmal in den Raum stellen, dass dies vielleicht auch mit der guten Unterstützung und Beratung durch Jürgen Kranich zu tun haben könnte …
Es ist eben wie so oft bei unserem Imkerhandwerk, vieles können wir strukturiert und wissenschaftlich analysieren, aber manches passiert auch einfach, ohne dass man vollständig versteht warum. Aber das macht vielleicht auch ein Stück weit die Magie des Imkerns aus.

Danke an Jürgen Kranich für die Organisation des Stammtischs. Bis zum nächsten Mal!

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Vortragsabend ohne Vortrag

Am 12.03.2015 hat die Wahlkreisversammlung des Bezirks 3 Unterland/Rems/Murr/Enz im Forsthof in Kleinbottwar stattgefunden. Highlight des Abends sollte der Vortrag von Dr. Dr. Horn von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim sein. Nachdem der Redner zum Beginn der Veranstaltung aber noch nicht anwesend war, begann der Veranstalter und Moderator des Abends, Horst Lengning vom BV Marbach, mit den sonstigen Themen des Abends:

  • Bericht von der Mutterstation Unterland/Rems/Murr/Enz
  • Hinweise zu den Regelungen der Bienenseuchenverordnung und der Kennzeichnung der Beuten beim Wandern
  • Steuerliche Aspekte im Zusammenhang mit der Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft
  • Bericht vom Hohenheimer Tag mit Fokus auf dem dortigen Vortrag zum kleinen Beutenkäfer, der als akute Bedrohung anzusehen ist und sich langsam von Südeuropa aus verbreitet
  • Veranstaltungshinweis zum Württembergischen Imkertag am 25./26. April in Ulm
  • Planung von Vortrag von Christoph Koch (Berufsimker)
  • Hinweis auf vom BV Marbach mitveranstalteten Vortrag bei der VHS Marbach über den Beilsteiner Bienenpfarrer Andreas Picus
  • Verleihung einer goldenen Ehrennadel

Diese Themen wurden zunehmend ausführlich behandelt, um die Zeit bis zum Eintreffen von Dr. Dr. Horn zu überbrücken. Leider hat das nichts genützt und erst ein Telefonat konnte Klarheit schaffen. Der erwartete Redner war zuhause und der Termin war ihm nicht so gegenwärtig wie den fast 40 versammelten Hobbyimkern.

Es bleibt zu hoffen, dass der Vortrag „Honig und seine Verwendung in der Medizin“ zu einem späteren Zeitpunkt und dann verbindlich geplant stattfinden kann.

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Großer Geschenkorb

Inzwischen haben wir aus unserer kleinen Manufaktur eine schöne Auswahl zusammen. Der große Geschenkkorb wurde für einen Geburtstag im Familienkreis zusammengestellt:

  • Blütenhonig und Sommerhonig
  • Honiglikör
  • Bienenwachskerze mit Waldmotiv
  • Selbstgesiedete Honigseife und Kaffee-Schokoladenseife
  • Lippenpflegestift
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Erster größerer Ausflug

Freitag 20.02.2015, am frühen Morgen noch Minusgrade und nachmittags 14°C.

Die Bienen machen den ersten größeren Ausflug des abklingenden Winters bzw. des anbrechenden Frühlings. Die Völker der Beuten, auf die die Sonne direkt einstrahlt, sind intensiv unterwegs, bei den anderen ist es etwas verhaltener. Es bleibt zu hoffen, dass das hin und her der Temperaturen die Bienen nicht aus dem Rhythmus bringt und sie gut in das neue Bienenjahr starten können.

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Audi Stiftung für Umwelt veröffentlicht Buch von Prof. Dr. Jürgen Tautz

Die Audi Stiftung für Umwelt GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Klett MINT GmbH ein Buch von Prof. Dr. Jürgen Tautz veröffentlicht, das am 20.01.2015 in Ingolstadt mit einer Gesprächsrunde vorgestellt wurde. Dieses Buch gibt auf rund 80 Seiten einen sehr guten Überblick über das Leben der Honigbienen. Ein Schwerpunkt der Erläuterung bildet dabei auch das Projekt HOBOS (HOneyBee Online Studies) von Prof. Tautz an der Universität Würzburg.

1. Kapitel: Vermehrung der Bienenvölker – das Schwärmen
2. Kapitel: Das neue Heim wird ausgestattet
3. Kapitel: Angenehmes Wohnen
4. Kapitel: Die Zusammenarbeit der Bienen

Wie man vielleicht schon in der Namensgebung der Kapitel erkennen kann, werden hier die wissenschaftlich fundierten Informationen nicht trocken vermittelt. Dieses Buch präsentiert das Bienenwissen sehr gut aufbereitet und auch für den Laien leicht verständlich. Schöne Fotos und sehr gute Illustrationen runden die Vermittlung des Wissens ab. Rundum ein sehr gut gelungenes Buch, das sowohl fundiertes Wissen als auch Lesespass bietet.

Und das Ganze hat noch einen netten Aspekt.  Dieses Buch kann bei der Audi Stiftung kostenfrei bestellt werden.

Eine klare Buchempfehlung!

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Quelle Bilder: Audi Stiftung für Umwelt GmbH, www.audi-stiftung-für-umwelt.de

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Honiglikör

Met brauen ist aufwendig und dauert lange. Viel schneller zu einem leckeren Honiggetränk kommt man da durch die Zubereitung von Honiglikör. Für diesen Likör genügt eine Lagerzeit von wenigen Tagen, um einen harmonisch runden Geschmack zu erhalten.

Zutaten: Bio-Honig, weißer Rum, sortenreiner Apfelsaft Boskop, Bio-Zitronensaft

Den ersten Test als Geburtstagsgeschenk und als Getränk bei einer Geburtstagsfeier hat unser Honiglikör schon absolviert. Ein großer Erfolg! Sehr lecker!

Honiglikör mit Honigseife

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Selbstgesiedete Honigseife

Edle Honig-Bienenwachsseife mit Goldpuderprägung

Aus Honig kann man sehr viele leckere und zudem nützliche Dinge herstellen. Neben den selbst hergestellten Lippenpflegestiften ging es nun an ein weiteres Körperpflegeprodukt. Eine selbst gesiedete Honigseife.

Nach einem Seminar zu den Grundlagen im Seifensieden und den ersten einfacheren Seifen sollte es eine Honigseife werden. Diese Seifenart ist etwas komplexer und muss sehr achtsam zubereitet werden. Die Hauptzutaten sind neben Honig und Bienenwachs Kakaobutter, Olivenöl und Kokosnussöl. Die Seifenmasse wurde zum Abkühlen in eine ausgediente Chipsröhre gegossen und danach in Scheiben geschnitten. Die Seifenstücke haben mit Goldpuder und Stempeln individuelle Prägungen erhalten und dürfen jetzt luftig gelagert noch ein paar Monate reifen. Der Duft der Seifen ist herrlich, die Seifenmasse fühlt sich sehr fein an und hinterlässt ein ähnliches Gefühl auf der Haut wie eine edle Hautcreme.

 

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Honig-Salz-Mandel

Wahrscheinlich wird nie eine neue Schokoladenvariante die Klassiker wie Marzipan oder Olympia ablösen können, aber mit der neuen Honig-Salz-Mandel hat Ritter eine nette neue Kombination geschaffen: Vollmilchschokolade mit gerösteten und gesalzenen Mandeln mit Honigüberzug.

Honig ist immer gut und Mandel natürlich auch. Schon im Namen werden diese beiden Inhalte durch Salz verbunden. Spannender Ansatz und auch zu schmecken. Schmeckt insgesamt gut, ich hätte mir aber gewünscht, dass Honig und Salz noch ein wenig klarer zutage treten würden. Ist aber auch verflixt wenig Honig drin und eine Herkunftsangabe der verschiedenen Bestandteile wird auch nicht gegeben.

Angaben auf der Verpackung u.a.:
Kakao 30%
Mandeln 18% = 18g/100g Tafel
Honig 0,8% = 0,8g/100g Tafel
Salz 0,27g/100g Tafel

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Bienen und Kaninchen eingeschneit

Der letzte Winter war ja extrem schneearm und leider war der Heilige Abend auch wieder schneefrei. Aber dafür hat es jetzt kurz nach Weihnachten mal richtig geschneit und das ganze Bottwartal mit einer schönen Schneedecke von rund 10cm bedeckt. Damit sind meine Bienen auch das erste Mal richtig eingeschneit.

Auch der Kaninchenstall hat ordentlich Schnee abbekommen.

Abgesehen von den teilweise schwierigen Verhältnissen auf den Straßen eigentlich sehr schön so.

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Kerzenwerkstatt abgebaut aber Online Shop bleibt weiterhin geöffnet

Nachdem nun längere Zeit immer wieder intensiver Bienenwachsgeruch durch das Haus gezogen ist, müssen wir auf diesen angenehmen Nebeneffekt des Kerzengießens jetzt leider wieder verzichten. Weihnachten ist vorbei, viele Kerzen sind verschenkt und auch ein paar verkauft. Damit ist die Saison vorerst vorbei und die Vorräte sollten ausreichen um noch den ganzen Winter unsere eigenen und andere Bedarfe zu decken.

Wenn man sich selbst mit einem Thema intensiver beschäftigt, achtet man auch genauer auf andere Angebote oder Anbieter. So wie ich auch immer wieder sehr gerne verschiedene Honige probiere, habe ich in der Weihnachtszeit natürlich auch viele Bienenwachskerzen genauer angesehen. Sehr erstaunlich fand ich dabei die hohen Preise, die zum Beispiel auf einem Weihnachtsmarkt offenkundig auch bezahlt werden.
Meine Kerzen sind aufgrund der aufwändigen Herstellung in kleinsten Mengen und dem hochwertigen Material natürlich keine Billigware, aber ganz sicher ihren Preis wert.

Es geht nach dem Kerzengießen aber gleich mit der Hobbyimkerei weiter, denn es stehen noch ein paar neue und noch rohe Zargen bereit. Also ist wieder streichen mit Auro Biolasur angesagt.

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Der neue kleine Kerzenladen

Wie schon einmal geschrieben: Das Kerzengießen ist ein interessantes Nebengebiet der Hobbyimkerei.

Nachdem die Nachfrage nach meinen Kerzen überraschend groß ist, habe ich noch schnell einen kleinen Webshop zusammengebastelt. Mit WooCommerce steht für WordPress ein einfaches und doch funktionsreiches Werkzeug zur Verfügung. Mit den vergleichsweise wenigen Artikeln war der Aufbau des Shops an einem langen Abend zu schaffen.

Jetzt bin ich gespannt, ob und wann Bestellungen eingehen.