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Hornissennest

Direkt auf dem Bogenplatz haben sich Hornissen eingenistet. In einer Baumhöhle eines alten Apfelbaumes haben diese stattlichen Insekten ihr Domizil eingerichtet.

Die Größe des Nestes ist nicht direkt zu sehen. Bei etwas stärkerer Erschütterung, z.B. durch Holzaufschichten beim Grillplatz, rücken  rund 20 Hornissen aus, um die Lage zu sondieren. Durch ihre Größe sind die Fluggeräusche dabei eindrucksvoller als bei einer vielfach größeren Menge von aufgeregt ausfliegenden Bienen. Als ein Radius von ca. 5m um das Nest wieder „menschenleer“ war, sind sie wieder abgedreht und haben sich in das Nest zurückgezogen. In jedem Fall ein eindrucksvolles Erlebnis.

Weitere Bilder finden sich hier in der Galerie.

Laut WIKIPEDIA kommen Hornissen in tropischen und gemäßigten Zonen vor, wobei der Verbreitungschwerpunkt in Ostasien liegt. Nach Westen bis Europa kommen die Gewöhnliche Hornisse (Vespa crabro) und die Orientalische Hornisse (Vespa orientalis) vor. Die Gewöhnliche Hornisse wurde auch in Nordamerika eingebürgert.

Hornissen ernähren sich größtenteils von andere Insekten. In sehr seltenen Fällen fressen Hornissen auch Aas, bevorzugen in der Regel aber lebende Beute. Die Beute eines mittelgroßen Volkes von etwa 300 bis 400 Tieren wird mit einem halben Kilogramm je Tag der Hochsaison (Sommer) angegeben. Darüber hinaus bevorzugen sie kohlenhydratreiche Nahrung in Form von süßen Säften wie beispielsweise von Eichen oder Eschen, gärendes Fallobst und Blütennektar.

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Die Stadtbienen von Erika Mayr

Keine Gefahr, ich werde hier sicher nicht auch noch eigene Buchkritiken verfassen. Aber da mich ein Buch gerade besonders beeindruckt hat, möchte ich es hier doch erwähnen. Ich glaube es lag schon gut zwei Jahre in meinem Stapel der noch dringend zu lesenden Bücher. In guter Gesellschaft von anderen Büchern über Imkerei, das Bogenschießen, Managementlehren, etc.

Dieses Buch ist

  • kein Fachbuch über Honigbienen und Imkerei
  • kein Ratgeber zum Leben in der Großstadt
  • kein Leifaden zum alternativen Unternehmertum als Gartenbauingenieurin und Barbetreiber
  • keine Biografie von Erika „Biene“ Mayr

Dieses Buch ist alles in einem und beschreibt auf sehr charmante Weise, wie die Bienen in das Leben von Erika Mayr gekommen sind und wie sich um diesen roten Faden vieles aufgebaut und zu einem stimmigen Ganzen geformt hat.

Zitat:
„Es geht im Leben um das Summen, um die richtige Stimmung. Das Summen verbindet, und es vollendet. Das Summen bringt die nächste Ebene, eine dritte Dimension mit sich. Mein Leben bewegt sich zwischen Blumen, Bar und Bienen, mitten in Berlin. Viele Jahre waren es gegensätzliche Interessen, denen ich nachgegangen bin, weil mir das eine guttat und ich das andere brauche. Erst die Imkerei hat alles miteinander verknüpft und verbunden. Seither ergänzen sich meine unterschiedlichen Lebensbereiche: Mein Leben hat angefangen zu summen.“

Vielleicht ist das „Bienenphilosophie“, in jedem Fall kann ich viele der Erlebnisse und Eindrücke im Umgang mit meinen Stadtrandbienen sehr gut nachvollziehen. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Heute habe ich in der neuen ADIZ einen Bericht über das vierte Stadthonigfest im Berliner Prinzessinnengarten gelesen. Auch hieran hat die umtriebige und fleissige Biene Mayr großen Anteil. 1.000 Besucher haben sich zu Bienenhonig, Slow Food, Melifera, dem Projekt Blühende Landschaft und vielem mehr informiert und natürlich auch regionalen Honig probieren und kaufen können.

Danke Biene Mayr 😉

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Dansk Honning

Die goldene Regel ist beim Honigkauf, wie bei vielen anderen Lebensmitteln ebenso, eine Orientierung an lokalen Erzeugnissen. Nicht der Honig aus der Massenproduktion Asiens oder Südamerikas, der nach industrieller Verarbeitung immer gleich und sozusagen als süßer Einheitsbrei daherkommt ist interessant und abwechslungsreich, viel spannender sind da die Erzeugnisse regionaler Kleinbetriebe. Neben dem lokalen Produkt „erhält“ man so auch die Kulturlandschaft in der man lebt. Meine Bienen leisten zum Beispiel ihren kleinen Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen und Weinberge im oberen Bottwartal und der Steinkauz-Apfelsaft ist wirklich empfehlenswert. Damit genug der Werbung für das obere Bottwartal und die Liste der guten Winzer in unserer Gegend würde diesen Rahmen auch sprengen. Zurück zum Honig.

Soweit wie gesagt die Regel. Aber von Zeit zu Zeit ist auch eine Ausnahme angesagt. Warum also nicht in einer anderen schönen Gegend mal den lokalen Honig probieren. In diesem Fall ist diese Gegend der Norden von Dänemark und auch dort gibt es lokale Hobbyimker und Kleinbetriebe. Bei einem der vielen Urlaubsausflüge ist uns eine am Straßenrand stehende Holzbeute aufgefallen. Es handelte sich um eine dänische Trogbeute „Trugstade“. Der Imker hatte sie vor seinem Haus in Skørping als kleinen Verkaufsstand aufgestellt und mit ein paar Bechern Honig und einer kleinen Kasse gefüllt. Eine Probe musste mit und schließlich unterstützen sich Hobbyimker gegenseitig.

Im Supermarkt haben wir dann ein Regal entdeckt, in dem lokale Produkte angeboten wurden. Hier konnten wir nicht anders als auch noch einen cremigen und einen flüssigen Heidehonig (Lynghonning) mitzunehmen und ein Glas mit einem Honig, den wir zuerst nicht identifizieren konnten. Es handelt sich um Buchweizenhonig. Offenbar wurden hier Bienen zur Bestäubung von Buchweizenkulturen eingesetzt.

Dansk Honning aus der Trogbeute am Straßenrand in Skørping => Klassischer Frühlings- oder Blütenhonig mit sehr viel Raps
Dansk Lyng Honning => Originale Beschreibung: „En helt særlig honning. Karakteristisk, aromatisk og med en herlig smag. Med sin gyldne farve og smørbare konsistens er den en specialitet for kendere.“ Verstanden ?! Jedenfalls ein fruchtig aromatischer Honig mit goldbrauner Farbe und weich cremiger Konsistenz.
Flydende Lynghonning => In diesem Fall die doch nicht mehr ganz flüssige Variante des Heidehonigs. Wenn ich es richtig verstehe, stammt er aus den Heidedünen in der Gegend von Skagen. Fast rotbraun, sehr fruchtig und noch etwas kräftiger als der cremige Lynghonning.
Boghvedehonning => Buchweizenhonig: flüssig, sehr dunkel und ähnlich kräftig im Aroma wie Kastanienhonig.

 

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Pflege der Ableger

Die Ableger entwickeln sich teilweise recht unterschiedlich. Ein Ableger musste aufgrund sehr hoher Milbenlast bereits wieder aufgelöst werden. Der Ableger in der Schauzarge entwickelt sich sehr gut. Der zweite kleine Ableger ist noch schwach. Eine Königin ist zwar vorhanden, aber sie legt noch recht wenig.

Der vor einer Woche von einem der beiden Wirtschaftsvölkern abgetrennte Ableger hat eine große Zahl von Weiselzellen angezogen. Er sollte also nach der entsprechenden Zeit wieder eine Königin haben.

Der große Ableger versorgt sich selbst, die kleinen Ableger werden mit Zuckerlösung gefüttert, damit sie sich auf das Ausbauen der Waben und die Brut konzentrieren können.

Die Ableger am anderen Standort sind ja schon ein paar Wochen älter und entwickeln sich gut.

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Varroabehandlung

Dieses Jahr ist die Belastung der Bienenvölker durch die Varroamilben wieder besonders groß. Der milde Winter und die frühe Brut haben den Milben gute Entwicklungsmöglichkeiten gegeben. Nachdem der Honig geschleudert ist, erfolgt jetzt die erste Behandlung mit Ameisensäure. Dazu haben sich die von Dr. Liebig konzipierten Dispenser sehr gut bewährt. Die entsprechende Menge Ameisensäure verdunstet über ein Papieflies in einer Leerzarge über den Bruträumen. Da die Temperaturen in den nächsten Tagen stabil hoch bleiben sollen, wird die erste Behandlung in ca. 5-7 Tagen abgeschlossen sein.

Danach erhalten die Bienen die erste Ration Winterfutter.

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Neues Etikett „Sommerhonig“

Nachdem schon beim ersten Etikett im Mai meine Bienenhäuser wie gewünscht bereits als Marke verstanden wurden, scheint dieser Ansatz gut zu funktionieren. Es bleibt also bei diesem Design und die Aktualisierungen betreffen im Wesentlichen die Bezeichnung „Sommerhonig“ und den Zusatz zur Lagerung. ADIZ hat in der letzten Ausgaben empfohlen, diesen Zusatz auf den Honigetiketten zu führen, da es durch falsche Lagerung bekanntermaßen zu Qualitätseinbußen kommen kann.

Notwendige Angaben:

  • Verkehrsbezeichnung = Honig
  • Name und Anschrift des Imkers oder Abfüllers
  • Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Füllmenge = Gewicht
  • Ursprungsland, in dem die Bienen standen, als sie den Honig produziert haben
  • Los-Nummer. Die Los-Nummer kann entfallen, wenn das MHD taggenau angegeben wird
  • Hinweis Lagerung kühl und trocken

Für Honig wird die neue Lebensmittelinformationsverordnung EG (VO) 1169/2011 (LMIV) zwar erst ab dem 13.12.2014 rechtskräftig, aber es schadet nicht, diese Regelung schon mal zu beachten.

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Honigernte

An diesem Wochenende war es nun endlich wieder soweit.  Honigernte!

Am vergangenen Wochenende waren die Bienchen extrem schräg drauf und haben schon im Abstand von gut 30m zu den Beuten zum Angriff geblasen. Eigentlich sind sie wirklich sehr friedlich und tolerant, aber offenbar hat  das sehr schwüle und gewittrige Wetter auch bei den Bienen nicht zu guter Stimmung beigetragen. Damit haben wir aus Rücksicht auf Bienen und Imker die Honigentnahme um eine Woche verschoben. Nachdem andere Imker schon ihren Sommerhonig geschleudert hatten, hat es sich schon angedeutet, dass die Sommerernte etwas besser ausfallen wird als der erste Durchgang im Mai. Meine beiden Wirtschaftvölker brachten dieses Mal 12,5kg Sommerhonig mit deutlichem Anteil von Linde und etwas Waldhonig. Das gibt wieder ein paar Gläschen mehr als im Frühjahr und füllt den schon zur Neige gehenden Honigvorrat wieder auf. Mal sehen, ob es über den Winter reicht. Die Nachfrage ist groß …!

Leider hat sich einer meiner 4 Ableger schlecht entwickelt und musste aufgelöst werden. Es waren nur noch wenige Bienen und die Milbenlast war sehr hoch. Diese verflixten Viecher heißen ja nicht umsonst „Varroa Destructor“. Da es für klassische Ableger ist es nun schon etwas spät ist, probiere ich einen anderen Weg. Eines meiner Wirtschaftsvölker sitzt auf 2 Zargen und ist sehr stark. Nachdem die Königin gefunden ist und sicher in der unteren Zarge sitzt, wurde der obere Teil des Brutnestes und Volkes durch trennen zu einem neuen Volk. Auf die beiden Wirtschaftsvölker wurden die leeren Honigräume wieder aufgesetzt um die Bienen auf diese neuen Waben zu ziehen und die alten Waben der unteren Zargen nach Möglichkeit einzuschmelzen. Die Beute mit dem abgetrennten Volk steht nun an einem anderen Standort und die Zeit sollte noch gut reichen, dass sich die Bienen eine neue Königin schaffen. Groß genug ist dieser Ableger dann in jedem Fall.

Jetzt ist es Zeit für die Vorbereitungen zum Einfüttern und zur Varroabehandlung mit Ameisensäure. Futterzargen, Apisuc, Liebig Dispenser und Ameisensäure stehen schon bereit.

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Hätten Sie´s gewusst?

Beim Einkauf im Drogeriemarkt ist mir die kleine Broschüre „Bienen Die fleißigen Helfer – unersetzlich für unser Leben“ in die Hände gefallen. Dieses Heftchen wurde von HIPP herausgegeben, um für die Bio-Kindernahrung dieses Herstellers zu werben.

HIPP unterstützt laut eigenen Angaben unter anderem Melifera e.V. und beschreibt in diesem Heftchen warum Bienen für uns alle wichtig sind, dass Bienen gefährdet sind, wie das Bienenleben abläuft und wie man selbst im eigenen Garten durch bienenfreundliche Pflanzen, etc. zum Schutz der biologischen Vielfalt beitragen kann.

Die hier gezeigte Grafik mit dem Titel „Hätten Sie´s gewusst“ benennt ein paar interessante Infos über Bienen in einer sehr netten Darstellung.

An einer Stelle passt es nicht ganz zu meinen Daten. Meine beiden Wirtschaftsvölker haben dieses Jahr im Schnitt 10,8 kg Honig produziert und damit deutlich weniger als die angegebenen 20-30 kg. Allerdings war dieses Bienenjahr ingsamt auch wieder vergleichsweise schlecht.

Empfehlung dieses Heftchens:

  • Kaufen Sie Bio-Produkte
  • Kaufen Sie regionalen Honig => Ich empfehle hier sehr gerne den Honig der Imkerei Kranich in Großbottwar!
  • Werden Sie Bienen-Pate (www.beegood.de)

Quelle: Veröffentlichung HIPP47015 – 05/2014

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Veranstaltungshinweis: Tag der offenen Tür Landesanstalt für Bienenkunde 05.07.2014

Auszug Website www.bienenkunde.uni-hohenheim.de:

Am Samstag, den 5. Juli 2014, ist es wieder soweit. Die Universität Hohenheim lädt alle wissbegierigen und genussfrohen Menschen zum Tag der Offenen Tür ein. Auch die Landesanstalt für Bienenkunde ist wieder mit dabei.

Alle, die sich für Natur und Umwelt interessieren, bieten wir interessante und hautnahe Einblicke in die Geheimnisse der Bienenwelt. Neben unseren Honigbienen werden auch deren Verwandte (Hummeln, Wildbienen und Wespen) „live“ und in Filmen demonstriert. Für die kleinen Besucher (und natürlich auch für ihre Eltern) stehen Gewinne im Bienenquiz und Bienenwettfliegen bereit.

Das Angebot an verschiedenen Honigsorten und anderen Bienenprodukten wird durch eine herzhafte Bewirtung abgerundet.

Programm durchgehend von 11:15-17:00 Uhr

Landesanstalt für Bienenkunde Universität Hohenheim
August-von-Hartmann-Str. 13
D-70599 Stuttgart

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Weiterer Bienenstand in Weinsberg

Da ich den idealen Standort im oberen Bottwartal noch nicht gefunden habe, muss zeitnah eine Lösung für die neuen Ableger geschaffen werden. Was ist also naheliegender als mit der knappen zur Verfügung stehenden Zeit möglichst effizient umzugehen?

In diesem Fall meint Effizienz die Verbindung des Hobbys Bienenhaltung mit dem des Bogenschiessens. Ein Weg für beides … Auf dem Grundstück oberhalb des Bogenplatz werde ich ein paar meiner noch kleinen Ablegervölker aufstellen. Dieses Grundstück gehört nicht zur Schützengilde, sondern befindet sich im Privatbesitz.

Als ersten Schritt sind die Gestelle für die Beuten bereits gebaut und aufgestellt. Durch die Verwendung von Gewindestangen als Füße können die Rahmen aus Douglasienholz problemlos an Bodenunebenheiten angepasst werden. Jeder Rahmen kann drei Beuten aufnehmen und ist damit auch für das Wandern gut geeignet.

Die Ableger befinden sich derzeit noch in Oberstenfeld und Großbottwar. Ich werde sie erst versetzen, wenn die Königinnen geschlüpft sind und nach der Begattung begonnen haben zu legen.

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Die Etiketten sind gedruckt

Es wäre sicher verwunderlich, wenn es nicht auch für die Beschriftung von Etiketten auf Honiggläsern viele Regeln gäbe. Da ich aktuell auch keine Gläser des Deutschen Imkerbundes (DIB) verwenden möchte, reicht es aber aus ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

Was macht ein Honigetikett aus? Etiketten des DIB sehen immer gleich aus, haben jedoch den Vorteil, dass diese Gläser von vielen als wertiges Produkt wahrgenommen werden. Somit hat es vielleicht auch seine Berechtigung, dass der DIB recht strenge Regularien hat. Aber wenn man dieses Einheitsetikett nicht möchte? Bienen, Blütenwiesen und Waben findet man meistens auf frei gestalteten Etiketten. Was aber würde meinen Honig kennzeichnen und wäre wenn schon nicht einzigartig, dann zumindest etwas ausgefallener? Eigentlich ist es naheliegend. Meine Beuten fallen auf dem Imkerstand und anderswo ganz klar durch ihre Farbigkeit und die Satteldächer auf. Also mussten diese bunten Beuten als kleine Symbolgrafiken mit auf das Etikett. Die linken beiden Beuten der Grafik entsprechen in ihrer Farbkombination übrigens genau den beiden Beuten aus denen der Honig in den Gläsern stammt.

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Der Hintergrund des Etiketts basiert auf einem Foto eines Wildbaus von meinem ersten Volk aus dem letzten Jahr.

Wie auch schon bei verschiedenen Themen meiner Vereinstätigkeit habe ich für den Druck der Honigetiketten den Onlineservice von WIRmachenDRUCK.de genutzt. Wie erwartet wieder gute Qualität in kurzer Zeit und zu vernünftigem Preis.

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Der Feuerwehrschwarm

Auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Großbottwar liest es sich so:

2014024 H0 Tierrettung
Es wurde mitgeilt, dass sich in einem Garten ein Wespennest befinden würde. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich jedoch nicht um Wespen sondern um Bienen handelte. Der Imker wurde informiert und die Feuerwehr konnte wieder abrücken“

Mitten auf einer Wiese befand sich ein Teppich aus Honigbienen. Mit den Händen und einer Kehrschaufel wurden sie vom Imker fachmännisch in einen Eimer geschaufelt. Die Bienen haben schnell ein neues Zuhause gebraucht und meine Ablegerbeuten standen gerade bei der Imkerei bereit. Witzigerweise wohnt dieses Bienenvolk also jetzt in einer Beute mit roten Hochboden und roten Dach. So muss das sein, bei einem Feuerwehrschwarm.

Viele Grüße an Christian und seine Kollegen von der Feuerwehr in Großbottwar.

 

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Erste Ableger, weitere bunte Häuschen …

Mitte Mai, eine gute Zeit um die ersten Ableger zu bilden. Da mein erstes kleines Volk aus dem letzten Jahr nicht richtig in Schwung kommt, werden die restlichen Bienen mit einer Brutwabe versorgt.

Nachdem es in den ersten Tagen nach Räuberei ausgesehen hat, waren die drei Beuten einige Zeit bei Jürgen Kranich in Großbottwar aufgestellt. Inzwischen sind die Völker stabil und wieder nach Oberstenfeld umgezogen.

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Erster eigener Honig!

Nachdem wir uns im Jungimkerkurs nun über viele Wochen zur immer wiederkehrenden Schwarmkontrolle getroffen haben, wurde es am 18. Mai richtig spannend. Die Frage des Tages: Wieviel Honig haben meine Bienen erarbeitet?

Das erste Mal aus den eigenen Waben Honig schleudern ist eine tolle Sache. Aus 11 Honigwaben sind rund 9kg feinster Blütenhonig aus der Schleuder in den Honigeimer geflossen. Nach einigen Tagen cremig rühren konnte der Honig in Gläser gefüllt werden. 34 Gläser eigener Honig!

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Neuer Bienenstand

Für einen Bienenstand reicht es völlig aus, eine Europalette, ein paar Balken oder alte Gehwegplatten auf den Boden zu legen. Die Palettenlösung ist auch für das Wandern mit Bienen eine sehr einfache, robuste und praktikable Lösung.

Eine Europalette neben der Terrasse? Nicht wirklich eine optisch ansprechende Lösung. Da ich für mein kleines Bienenvolk bisher nur eine einfache Plattform aus einer großen Terassenfliese aus Douglasienholz und Edelstahltischfüßen vom Baumarkt gebaut hatte, musste folgerichtig etwas größeres und stabileres her. Wenn alles gut geht, soll es ja auch Honig geben und dann sind die Beuten der Wirtschaftsvölker mit allem drum und dran auch entschieden schwerer als das erste und noch kleine Volk.

Stabil und optisch ansprechend? Also wie schon beim Stelzenhaus in unserem Garten ein paar Bretter und Balken aus Douglasienholz, Edelstahlschrauben und als höhenverstellbare Füße Abschnitte einer Edelstahlgewindestange und entsprechende Scheiben und Muttern. Einfache Sache, schnell gebaut und Platz für 3 Bienenkästen und der Rasenmäher kommt auch noch drunter. Das Holz ist bewusst nicht behandelt und wird mit der Zeit vergrauen. Das ist der Stabilität nicht abträglich und die Beuten bringen ja genug Farbe in den Garten.

Der Auf- bzw. Umbau war beim dem heute für die Bienen zu kalten Wetter (<10°C) problemlos möglich.

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Viele viele bunte Zargen …

Angefangen hat es mit einem sehr großen und sehr bunten Insektenhaus. Einmal damit angefangen, bleibt es vorläufig mal dabei. Die neuen Hochböden, Zargen und Satteldächer sind also auch wieder dreifach mit Bio-Holzlasur von Auro behandelt. Ich verwende bewusst keine Grundierung.

Den Bienen ist es zwar völlig egal, aber mir ist das klassische Beutengrün oder Beutenbraun einfach viel zu langweilig.

Auszug aus dem technischen Merkblatt Auro Holzlasur Aqua 160:

Werkstoffart
Umweltfreundliche, wasserverdünnbare, transparente Holzbeschichtung. Mittlerer Glanz, lösemittelfrei, ohne Holzschutzmittel.
Konsequent ökologische Rohstoffauswahl.
Verwendungszweck
Zur transparenten Gestaltung, zum diffusionsfähigen Schutz für Holz und Holzwerkstoffe
Innen mind. 2x, Außen mind. 3x anwenden, je Auftrag mit ca. 0,08 l/m²
Technische Eigenschaften
Geprüft gemäß DIN EN 71 Teil 3, Sicherheit von Spielzeug.
Geprüft gemäß DIN 53160, speichel- und schweißecht.
Farbig geprüft nach DIN EN 927 für begrenzt maßhaltiges Holz.
Zusammensetzung
Wasser, Leinöl*, Kolophonium-Glycerinester mit organ. Säuren*, mineralische Füllstoffe, Raps-, Rizinusöl-Tenside, mineralische Pigmente, Kieselsäure, Trockenstoffe (kobaltfrei), Rizinenöl*, Sonnenblumenöl*, Titandioxid, *als Aminseife, Cellulose, Fettsäuren
Farbkarte
FarbkarteAuroAqua160
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Erste Durchsicht und Vorbereitungen für mehr

Heute habe ich die Beute zum ersten Mal in diesem Frühjahr geöffnet und nach meinem kleinen Bienenvolk geschaut. Die Damen sind in der vergangenen Woche bei strahlendem Sonnenschein und warmen Tagen bereits intensiv ausgeflogen und haben auch schon wieder Pollen eingetragen. Heute ist es wieder kühl und regnerisch. Erwartungsgemäß ist die Volksstärke deutlich zurückgegangen, aber die Bienen scheinen auf den ersten Blick unbeschadet über den Winter gekommen zu sein. Üblicherweise gibt es immer einen Anteil an Totalausfällen. Wenn man wie ich nur ein Volk hat, wäre das natürlich tragisch. Aber alles gut …
Der Fluglochkeil ist jetzt raus und zur Sicherheit bekommen meine Bienen Futterteig. Es wird wieder ein paar kalte Tage geben und es soll genug Energie da sein für die Brut und damit das Wachstum des Volkes.

Warum also nur 1 Volk? Die Ausrüstung ist da und das erste Jahr mit eigenen Bienen macht Lust auf mehr. Ich werde also etwas erweitern und bin bereits dabei die neuen Beuten vorzubereiten. Einmal bunt immer bunt …

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Für Naturfreu(n)de. Jetzt Imker/in werden.

Bücher bieten vielfältiges Wissen und auch der Rat bekannter Bienenhalter hift sehr beim Start in das Abenteuer Bienenhaltung. Aber wie auch bei anderen Themen ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis der wichtigste Schritt.
Anfrang Februar erschien im Lokalteil der Ludwigsburger Kreiszeitung ein kleiner Artikel mit dem interessanten Hinweis auf einen Kurs für Neuimker, der in Großbottwar angeboten werden sollte. Unter dem Motto „Für Naturfreu(n)de. Jetzt Imker/in werden.“ sollte es mit Theorieteil und umfangreichen Praxisuntericht an den Bienenvölkern um die eigene Bienenhaltung gehen.

Der Infoabend und erster Theorieblock fanden schon statt. Eine gute Mischung aus anschaulich erklärter Theorie und starkem Praxisbezug auf der Basis vieler Jahre fundierter Imkererfahrung. Ich bin dabei …

LogoImkereiKranich

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Weihnachtspollen

Eigentlich war das Bienenjahr 2013 schon abgeschlossen. Durch das warme Wetter zu Weihnachten wurden meine „Honigmücken“ nochmal richtig aktiv und haben am 23.+24.12. erstaunlich viel Pollen gefunden.